Näherinnen des Kolping Bildungszentrums Dülken arbeiten in der Coronapandemie zuhause

Der Kreis Viersen freut sich über die Unterstützung des Kolping Bildungszentrums Dülken. Einrichtungsleiter Reiner Gehrke hat der Kreisverwaltung nun 100 selbstgenähte Mund- und Nasen-Masken gespendet.

Viersen-Dülken – Karl Schippers, Leiter des Amts für Personal und Organisation, nahm die beiden prall gefüllten Taschen in Empfang: „Diese so genannten Community-Masken sind eine prima Ergänzung zur persönlichen Schutzausstattung. Wir geben sie gerne an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, weil durch das Tragen im Kontakt mit Besuchern der Tröpfchenauswurf beim Atmen, Nießen und Husten vermindert wird.“

Für das Bistum Aachen und das Jobcenter Kreis Viersen führt das Bildungszentrum so genannte Maßnahmen aus dem „Arbeitsgelegenheit Proberaum“ durch. Ziel ist es, den Teilnehmern eine Tagesstruktur zu bieten und sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Aktuell ist die Einrichtung jedoch aufgrund der Coronapandemie für Kunden geschlossen. Stattdessen arbeiten einige Kurse zuhause und werden über Video- und Telefonkontakt betreut. So auch der Nähkurs. Acht Teilnehmerinnen haben mit Maschinen und Material aus dem Kolping Bildungszentrum die Masken genäht. „Alle Frauen sind mit viel Eifer und Elan bei der Sache“, sagt Vivien Barian, Assistenz der Koordinatorin. Sie hält den Kontakt zu den Näherinnen im „HomeOffice“.

Karl Schippers (r.), Leiter des Amts für Personal und Organisation beim Kreis Viersen, nimmt 100 selbst genähte Schutzmasken von Reiner Gehrke, Leiter des Kolping Bildungszentrums Dülken, und Vivien Barian, Assistenz der Koordinatorin, entgegen. Foto: Kreis Viersen