Nagelfolien: Was gibt es bei dem Trend zu beachten?

Nagelfolien gelten als praktisch, unkompliziert und einfach in der Verwendung. Zudem gibt es viele verschiedene Muster und Farben, sodass der Kreativität schier keine Grenzen gesetzt sind.

Beauty – Doch was gibt es bei dem neuen Trend zu beachten und wie verwendet man Nagelfolien überhaupt?

Was sind Nagelfolien?

Bei Nagelfolien handelt es sich um ein Beautyprodukt, das zur Verschönerung der Nägel verwendet wird. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Mustern. Sie werden anstelle von Nagellack verwendet und sind noch einfacher in der Anwendung. Für die Maniküre von Nagelfolien ist nur wenig Zubehör notwendig – trotzdem sehen die Nägel aus wie frisch vom Salon.

Nagelfolien werden insbesondere dann gern angewendet, wenn man ausgefallene Nageldesigns wünscht, diese aber nicht selbst aufmalen kann oder nicht die Zeit dafür hat. Zudem geht das Stylen der Fingernägel mit Nagelfolien meist schneller als das Auftragen und Trocknen lassen von herkömmlichem Nagellack.

Ein weiterer Vorteil, der gute Nagelfolien ausmacht, ist, dass sie nicht splittern. Bei Nagellack, der zu dick aufgetragen wird, passiert es häufig, dass er absplittert. Nagelfolien halten in der Regel länger als gewöhnlicher Nagellack. Allerdings sind Nagelfolien etwas teurer als Nagellack und das Auftragen und die Entfernung muss geübt sein. Hat man den Dreh allerdings einmal raus, geht es sehr schnell und einfach und bildet eine praktische Alternative zum Nagellack.

Foto: Mountainbeehive/Pixabay

Wie verwendet man Nagelfolien?

Vor der Verwendung von Nagelfolien werden die Naturnägel gereinigt. Hierfür wird Nagellack entfernt. Zudem sollte man Fett und Talg entfernen. Dafür tränkt man einfach ein Wattepad mit einem entsprechenden Reiniger und streicht damit über die Naturnägel.

Im Anschluss sucht man sich Nagelfolien heraus, deren Größe zu den eigenen Nägeln passt. Diese klebt man nun vorsichtig auf den Nagel auf, ohne die Nagelhaut zu erwischen. Um die Nagelfolie möglichst sauber aufzukleben, sollte man sie mittig am unteren Rand des Nagels ansetzen und nach oben hin glattstreichen. Anschließend drückt man sie an den Seiten fest an.

Überschüssige Folie kann mit einer Feile einfach entfernt werden. Doch Achtung: Wer versehentlich die Oberfläche des Nagels feilt, wird die Folie zerstören und muss sie wieder entfernen. Auch das Feilen in die richtige Richtung ist von großer Wichtigkeit. Man feilt bei Nagelfolien von oben nach unten und nicht etwa von unten nach oben oder von links nach rechts. Dadurch gelangt nämlich Staub unter die Folie, was ihre Haftung und damit ihre Haltbarkeit verringert.

Sind die Nagelfolien alle aufgeklebt und in Form gefeilt worden, werden sie mit einem Überlack versiegelt. Hierfür gibt es spezielle Nagellacks, doch ein herkömmlicher Klarlack ist genauso gut geeignet. Diesen trägt man am besten nicht zu dick auf. Unerfahrene sollten zudem auf einen speziellen Nagelfolien-Lack zurückgreifen, da das falsche Produkt die Folie auflösen oder verschmieren kann.

Nagelfolien kaufen – was beachten?

Das A und O bei Nagelfolien ist eine hochwertige Qualität. Gerät man an ein Billigprodukt, verlängert sich die Haltbarkeit der Maniküre nicht, sondern sie verkürzt sich. Bei minderwertigen Nagelfolien löst sich die Farbe schnell ab und das Nageldesign wirkt bereits nach wenigen Tagen unordentlich und die Finger wirken ungepflegt.

Um ein hochwertiges Produkt zu finden, ist es ratsam, sich Erfahrungsberichte und Rezensionen durchzulesen. So kann man sich auch als Unerfahrener für die besten Nagelfolien entscheiden und tätigt keinen Fehlkauf.

Überdies eignen sich Sets, die mehr als 10 Nagelfolien enthalten. Zwar hat man nur 10 Finger, doch passiert beim Aufkleben ein Fehler, kann dieser durch eine Extra-Folie einfach behoben werden. Vor allem Anfänger machen häufig Fehler, doch auch erfahrenen Beauty-Spezialisten kann es passieren, dass eine Folie falsch aufgebracht wird.

Werden die Nägel durch Nagelfolie strapaziert?

Anders als bei der Maniküre im Nagelsalon werden Fingernägel durch die Verwendung von Nagelfolie nicht strapaziert. Ganz im Gegenteil: Diese Form der Maniküre ist sehr schonend für die Fingernägel. Auch das Entfernen von Nagelfolie kann man sehr sanft gestalten. Dafür benötigt man lediglich einen Peel-Off Unterlack, der unter der Nagelfolie aufgetragen wird, oder herkömmlichen Nagellackentferner. Auch das Ölbad ist sehr beliebt und eine Methode, die die Nägel zusätzlich pflegt. 

Dazu mischt man Wasser mit 2-3 Esslöffeln Olivenöl oder anderem Öl. Nachdem die Hände ein paar Minuten in der Mischung waren, zieht man die Folie vorsichtig mit einem Zahnseidestick vom Nagelbett zur Nagelspitze hinunter. Anschließend werden die Hände gründlich gewaschen und mit einer pflegenden Creme eingecremt.

Fazit

Nagelfolien sehen hübsch aus, sind einfach in der Verwendung und können flexibel eingesetzt werden. Darüber hinaus ist der zeitliche Aufwand wesentlich geringer als beim Auftragen von Nagellack. Um jedoch lange etwas von dem Nageldesign zu haben, sollte man beim Kauf auf eine hohe Qualität achten. (opm)