Neue Betrugsmasche – Polizei warnt vor falscher „Bundesstelle für Seuchenschutz“

Die Polizei warnt vor einer neuen Masche, die sich Betrüger im Zusammenhang mit der #Corona-Erkrankung ausgedacht haben. Bislang unbekannte Täter geben sich in Briefen als angebliche „Bundesstelle für #Seuchenschutz“ aus. In den Betrugsschreiben fordern sie die Adressaten auf, aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe einen Test auf #COVID-19 durchzuführen.

Faktenfinder – Um diesen Test auf COVID-19 zu erhalten, sollen die Angeschriebenen eine Nachnahmegebühr bei der Deutschen Post entrichten. Die Betrüger drängen in dem Schreiben auf eine schnelle Vorauszahlung und Abholung des Testsets binnen drei Tagen und drohen mit einer zwangsweisen Durchsetzung, sollte der Test nicht freiwillig durchgeführt werden. Dem Schreiben liegt als Anhang eine falsche Zustellbenachrichtigung der Deutschen Post mit der geforderten Nachnahmegebühr bei.

Das Landeskriminalamt NRW meldet, dass auch Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen bereits derartige Schreiben erhalten haben. Aktuelle Fälle aus dem Kreis Gütersloh sind der Polizei bisher nicht bekannt, jedoch ist nicht auszuschließen, dass auch Bürgerinnen und Bürger aus unserem Kreis Briefe der ausgedachten „Bundesstelle für Seuchenschutz“ bekommen haben oder noch bekommen werden.

Die Polizei Gütersloh warnt vor dieser Betrugsmasche. Sollten Sie ein ähnliches Schreiben erhalten, kommen Sie den darin enthaltenen Forderungen nicht nach. Bitte melden Sie sich stattdessen bei der Polizei, um den versuchten Betrug zur Anzeige zu bringen. Bewahren Sie erhaltene Forderungsschreiben samt Umschlag und Anlagen auf und übergeben Sie diese der Polizei. Informieren Sie auch Ihre Angehörigen, um sie vor den Betrügern zu schützen.

Quelle: Polizei Gütersloh

Foto: Polizeirevier Barth, Landkreis Vorpommern-Rügen