NEW und Stadt Mönchengladbach präsentieren aktualisierten Entwurfsplan für den neuen ZOB

Nach intensivem Austausch haben sich die Stadt Mönchengladbach und die NEW in der vergangenen Woche auf eine überarbeitete Entwurfsplanung für den neuen ZOB (Zentralen Omnibus Bahnhof) verständigt. Dieser sieht im Vergleich zur ersten Version einen deutlich komprimierteren Bahnhof mit kürzeren Fußwegen sowie einem größeren Bahnhofsvorplatz vor.

Mönchengladbach – Größte Veränderung ist die Verlegung von fünf Bushaltestellen aus den Seitenstraßen auf die Fläche vor den 19 Häusern. Der neue ZOB wird damit weiter verdichtet, sodass mit Ausnahme der Blockfahrten zu den Tagesrandzeiten fast alle Linienfahrten auf dem Europaplatz selbst abgewickelt werden können. Umstiege zwischen Bahn- und Busverkehr können schneller umgesetzt werden. Darüber hinaus soll der gesamte Busbahnhof um ca. 1,8 Meter in Richtung Norden verschoben werden. Der Bahnhofsvorplatz wird hierdurch vergrößert und soll so mehr Aufenthaltsqualität bieten. Zudem werden die beiden Fußwege in Richtung Vituscenter und Hindenburgstraße stärker ausgeprägt und aufgewertet. Alle 26 Bussteige sind zudem weiterhin barrierefrei.

„Wir sind mit der neuen Entwurfsplanung sehr zufrieden“, sagt NEW-Vorstand Thomas Bley. „Der neue ZOB wird nach der jetzigen Planung nochmal eine Verbesserung darstellen. Durch die weitere Konzentration auf dem Europaplatz lässt sich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für unsere Fahrgäste noch effizienter gestalten. Als Verkehrsunternehmen begrüßen wir daher diese Anpassungen.“

Bei der Abstimmung zur neuen Entwurfsplanung wurden sowohl die Anregungen von regionalen Interessensverbänden als auch die eingereichten Hinweise von Bürgern durch die im Sommer durchgeführte digitale Bürgerbeteiligung berücksichtigt. Rund 35 Rückmeldungen mit zum Teil deutlich mehr als einer Frage waren dabei zusammengetragen worden und sind mit in die neue Planung eingeflossen.

„Ich bin mir sicher, dass wir nach langen Abstimmungsprozessen nun einen Entwurfsplan gefunden haben, der allen Interessen gerecht wird“, sagt Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach. „Wir werden mit diesem konsolidierten Entwurf nun in die politische Abstimmung gehen.“