Niederkrüchten bekommt modernen Wertstoffhof

Zum 01. September eröffnet Schönmackers in Niederkrüchten einen Wertstoffhof. Die Annahmestelle für Abfälle aus privaten Haushalten und Kleingewerbe befindet sich am Gewerbering und ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Niederkrüchten – Abfälle wie Sperrmüll, Grünschnitt, Bauschutt, Baumisch, Holz, Reifen, Altmetall können dort mit dem PKW, Kombi, Kleinbus oder Anhänger angeliefert werden. Je nach Größe des anliefernden Fahrzeuges zahlt der Kunde jeweils zwischen 15 und 75 Euro. Coronabedingt kann derzeit ausschließlich elektronisch bezahlt werden.

Die Anlage schließt eine Lücke, die Gemeinde Niederkrüchten hat noch keinen Wertstoffhof. Andernorts ist das Bringsystem nicht nur gängige Praxis, sondern erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Der Wertstoffhof ergänzt die übliche Müllabfuhr und bietet dem Bürger mehr Freiheiten und Flexibilität in seinem Entsorgungsverhalten. Schönmackers stellt dabei sicher, dass die angelieferten Abfälle fachgerecht recycelt werden. Der Wertstoffhof ist barrierefrei zugänglich. Die Verkehrsverhältnisse sind so gelöst, dass gefährliche Wendemanöver entfallen.

Anliefern dürfen alle Bürger – nicht nur Niederkrüchtener oder solche mit VIE-Kennzeichen. Der Service auf dem Niederkrüchtener Wertstoffhof entspricht dem Leistungsniveau, das das Kempener Entsorgungsunternehmen auch andernorts im Kreis Viersen und in NRW anlegt. Der Anlieferer spart nicht nur Zeit und hat Preissicherheit. Zeitraubende Wiegevorgänge, lange Wege oder Unsicherheiten bei der Volumenberechnung entfallen. Dem Nutzer bleibt es selbst überlassen, mit welcher Abfallmenge er sein Fahrzeug befüllt – der Preis bleibt gleich. Freundliches Schönmackers-Personal berät vor Ort und hilft bei der Übergabe der Abfälle.

Im Plan steht auch ein Repair-Café auf dem Wertstoffhof, das mit freundlicher Unterstützung von Schönmackers für eine Attraktion sorgen dürfte. Sowohl ein Repair-Café als auch die Kombi „Wertstoffhof mit Repair-Café“ wäre für Niederkrüchten eine Premiere. Dadurch würde nicht nur der Umweltgedanke gefördert, sondern auch – nach dem Motto „Ehrenamt statt Business“ – der Gemeinsinn: angedacht ist eine gemeinnützige Organisation als Betreiber. Eine Berücksichtigung des sozialen Arbeitsmarktes ist denkbar. Für kleines Geld oder auf Spendenbasis repariert werden könnten Räder, Kaffeemaschinen, Möbel, Textiles oder Elektroteile.