Nordrhein-Westfalen fördert den Neustart des Ehrenamtes nach der Pandemie auch finanziell

„Eingetragene Vereine können eine einmalige Unterstützung von bis zu 5000 Euro erhalten, um damit eine öffentlich zugängliche Veranstaltung auszurichten. Wir geben damit Ehrenamtlern in dieser schwierigen Zeit Planungssicherheit für einen erfolgreichen Neustart“, so die Abgeordneten Britta Oellers und Marcus Optendrenk.

Region – Das Förderprogramm geht auf eine Initiative der Landtagsfraktionen von CDU und FDP zurück. Die Corona-Pandemie hat alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens stark beeinträchtigt. Einen Weg zurück zur Normalität zu finden ist schwierig. Das Miteinander zu fördern ist daher ein Schritt in die richtige Richtung. Vereine und Verbände zu fördern ist wichtiger denn je. In Nordrhein-Westfalen befinden sich 120.000 Vereine, in denen sechs Millionen ehrenamtlich Aktive organisiert sind.

„Gerade diese ehrenamtlich geführten Vereine und Verbände – egal, ob Sport-, Heimat-, Musik- oder auch Brauchtumsvereine – wurden durch die Corona Pandemie besonders hart getroffen – in gesellschaftlicher- und finanzieller Hinsicht,“ erläutern die Abgeordneten. Da die meisten Aktivitäten und Veranstaltungen ausfallen mussten und Mitglieder während der Pandemie aus den Vereinen ausgetreten sind, fehlen Vereinen und Verbänden wichtige Einnahmen und Mitgliedsbeiträge.

Der Landtag NRW auf Antrag der Fraktionen CDU und FDP, am 17.06.21 Eckpunkte der Förderrichtlinie für die Initiative „Neustart miteinander“ verabschiedet. Die Landesregierung hat jetzt die entsprechenden Regelungen veröffentlicht. Das Online-Antragsformular ist zu finden unter https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/neustart-miteinander. „Wir stehen hinter dem Ehrenamt, als eines der wichtigsten Pfeiler des gesellschaftlichen Miteinanders!“, so das Fazit von Oellers und Optendrenk. (opm/paz)