Notfelle Niederrhein e. V. – Hilfe für verwilderte Fellnasen

Die Volksbank Viersen hat die Arbeit des Vereins Notfelle Niederrhein e. V. mit einer großzügigen Spende bedacht. Dadurch konnten jetzt vier mobile Outdoor-Überwachungskameras und ein mobiler Käfig angeschafft werden.

Viersen/Region – „Wir haben ein Problem mit verwilderten Hauskatzen“, sagen Heike Neuser und Tanja Kawaters vom Verein Notfelle Niederrhein e.V. „Überall wo man hinschaut, sind Tiere in Not. Sie leiden Hunger, haben Krankheiten und vermehren sich ungehindert weiter, was zu immer mehr Leid führt.” Die Überwachungskameras und der Käfig sollen den Verein dabei unterstützen, den Tieren in Not zu helfen.

Tanja Kawaters ergänzt: „Die Kameras haben eine SIM-Karte und können über das Internet überwacht werden. So können wir die Kameras an Fangstellen montieren und wenn dort Alarm ausgelöst wird, brauchen wir nicht mehr hinzufahren, sondern können erstmal schauen, ob wirklich ein Tier gefangen wurde. Und der neue mobile Käfig kann vom Verein mit Hilfe von ein paar Schrauben überall vor Ort innerhalb von einer halben Stunde aufgebaut werden. Der Abbau geht sogar noch schneller. So sind wir nun viel flexibler und können noch mehr Tieren helfen.“

Michael Willemse, Vorstand der Volksbank Viersen, freut sich, den Verein unterstützen zu können. „Der Verein kümmert sich ehrenamtlich um wildlebende Katzen und Fundtiere. Nach der Erstversorgung werden diese dann an fachkundige Stellen weitergeleitet. Es freut uns sehr, dass die Kameras und der neue Käfig dem Verein bei der Arbeit helfen und Zeit sparen. Wir halten es für wichtig, dass Tieren in Not auf diese Art und Weise geholfen wird.” (opm)

Michael Willemse besucht den Verein Notfelle Niederrhein e.V. und lässt sich die neu angeschafften Kameras zur Überwachung der Fangstellen zeigen. Corona-Hinweis: Alle Personen waren zum Zeitpunkt des Fotos negativ getestet und teilweise zusätzlich schon geimpft. Foto: Volksbank Viersen

Ein Kommentar

  1. Geschätzte engagierte Tierschützer*innen, freiwilligen Helfer*innen, Spender*innen usw. Auch ich bin eine tierliebende Person und habe meine letzte Katze, meine letzte Hündin in tiefer Trauer über die Regenbogenbrücke begleitet.

    Frage: Was machen Jäger, wenn die Population eines Tieres überhand nimmt?

    Natürlich ist es sehr aufwendig und auch sehr kostenintensiv, diese armen Geschöpfe zu finden, zu behandeln, gesund zu pflegen und ggf. zu vermitteln. Natürlich sind Kastrationen ein sinnvolles Gegensteuern. Was aber, wenn die Population schneller wächst, als die Anzahl der Kastrationen? Es ist ein Lauf gegen den „Sturm“. Je heftiger der „Sturm“, desto schneller verlassen auch den willigsten Helfer*innen die Kräfte.

    Gerade hier in Süchteln empfinde ich eine hohe Haustierdichte, verbunden mit der Frage: „Wohin mit den eingefangenen Wildkatzen?“ Nicht zu vergessen, das eine Wildkatze immer eine Wildkatze bleiben wird, die nicht einfach zu einer Haustierkatze – eine Schmusekatze – umerzogen werden kann.

    Deshalb sollte man auch mal über „DIE ALTERNATIVE“ nachdenken, nachdenken dürfen, ob eine Reduzierung der Population der bessere Tierschutz ist, als dieser Kampf gegen den „Sturm“.

Kommentare sind geschlossen.