NRW-Ministerium und Stadt Willich luden zu Empfang aufs Schloss Neersen

Gut besucht und stimmungsvoll war jetzt der Erntedank-Empfang, zu dem das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz gemeinsam mit der Stadt Willich aufs Schloss Neersen gebeten hatte: Ministerin Ursula Heinen-Esser und Bürgermeister Josef Heyes konnten zahlreiche Gäste auch aus der Politik in der guten Stube des Schlosses Neersen begrüßen.

Beim Empfang auf Schloss Neersen (von rechts): Dr. Ralf Nolten (MdL), Bürgermeister Josef Heyes, Ministerin Ursula Heinen-Esser, Dr. Stefan Berger (MdL) und Dr. Dirk Louy, Referent der CDU-Landtagsfraktion. Foto: Stadt Willich

Willich – Nach einem Ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Maria Empfängnis Neersen, gestaltet von Gemeindereferentin Sabine Grotenburg (Gemeinschaft der Gemeinden Willich) und Pfarrer Dr. Michael Haarmann von der evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Willich stand beim anschließenden Empfang auf Schloss Neersen – er wurde musikalisch begleitet von Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule Viersen – der Gedanke der Dankbarkeit im Mittelpunkt: Beim Erntedankfest, wurde in kurzen Ansprachen betont, rufe man sich in Erinnerung, dass man dankbar sein dürfe für die Früchte dieser Erde, die man jährlich ernte – und dafür, dass man genug davon bekomme.

Gerade die Landwirtschaft sei von vielen Faktoren abhängig, die man nicht steuern könne; Starkregenereignisse, Frostschäden, Extremhitze – die Landwirtinnen und Landwirte seien massiv von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Auch sei die Landwirtschaft mit unternehmerischen Risiken verbunden, Marktkrisen bei Milch und Fleisch, der Strukturwandel insgesamt – all dies löse Verunsicherung aus. Die Ministerin betonte, dass man für eine „moderne Agrarpolitik, der es um eine starke Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und um intensive Risikovorsorge gehe“, steht: “Wir wollen gute Entwicklungsperspektiven für die bäuerlichen Familienunternehmen.“