Ökologische Aufwertung am Ransberg – Am Radweg entsteht ein Pflanzstreifen

Wo vor langer Zeit einmal eine Verbindungsstraße für den Autoverkehr zwischen Alt-Viersen und Dülken geplant war, verläuft heute eine Fahrradverbindung zwischen den beiden Stadtteilen. Der Wirtschaftsweg ist Teil des deutschlandweiten Fahrradknotenpunktnetzes, des Bahnradwegs Kreis Viersen sowie der Niederrheinroute.

Viersen-Dülken – Er führt vorbei am Bodendenkmal „14 Rueten“, einer ehemaligen Flachsrösterei. Die angrenzende Fläche am westlichen Ende des Verbindungsweges zwischen Viersen-Hoser und dem Dülkener Ortsteil Ransberg wurde bisher als Acker genutzt.
Neben einer Mispel, Trägerin der Viersener Wappenfrucht, säumen nun auf 320 Meter Länge zahlreiche weitere landschaftstypische Gehölze den Wegabschnitt am östlichen Dülkener Ortsrand: Kornelkirsche, Haselnuss, Weißdorn, Roter Holunder, Traubenkirsche, Schlehe, Gewöhnlicher Schneeball, Ohrweide, Purpur-Weide, Stieleiche, Esskastanie und Europäischer Wildapfel.

An die 2000 Quadratmeter Gehölzpflanzung schließen sich ein 500 Quadratmeter großer Blühstreifen und eine krautreiche Wiese von etwa 3000 Quadratmeter an. Der gesamte Abschnitt ist Teil einer zukünftigen Biotopvernetzung der Ortsrandeingrünungen von Dülken und Viersen. Im Herbst soll der Lückenschluss durch den letzten Abschnitt vom Burgacker zum Ransberg hergestellt werden. Im Bereich der Straßenkreuzung Hospitalstraße/Ransberg ist ein Rastplatz für Spaziergänger und Radfahrer angedacht, etwa in Form eines Tisches mit zwei Bänken. Die gesamte Maßnahme ist ein Ergebnis aus dem Projekt „Zukunft Stadtgrün“. (opm)

Der gesamte Abschnitt ist Teil einer zukünftigen Biotopvernetzung der Ortsrandeingrünungen von Dülken und Viersen. Foto: Rheinischer Spiegel

 

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