Paul-Ehrlich-Institut: AstraZeneca-Impfstoff ist hochwirksam und sicher

Den Impfstoff von AstraZeneca zeichnet eine hohe Wirksamkeit und umfangreich geprüfte Sicherheit aus. Das geht aus einer aktuellen Übersicht des PEI hervor. Vor allem schützt der Impfstoff vor einem schweren Verlauf einer COVID-Infektion und rettet damit Leben.

Deutschland/Corona – Derzeit können sich 18- bis 64-Jährige der Gruppe 1 („mit höchster Priorität“) mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen – einem hochwirksamen und sicheren Impfstoff und einem von drei Präparaten, die derzeit in der Europäischen Union zugelassen sind.

Das Wichtigste: Der Impfstoff verhindert in der Mehrzahl der Fälle eine COVID-19-Erkrankung. Und vor allem: Sollte ein Geimpfter doch erkranken, verhindert er schwere Verläufe. Kein Teilnehmer der Zulassungsstudien musste stationär behandelt werden. Dies geht aus einer aktuellen Zusammenstellung zur Si­cher­heit und Wirk­sam­keit des Impf­stoffs von Astra­Zene­ca hervor, die das Paul-Ehrlich-Instituit (PEI) veröffentlicht hat.

Der Impfstoff von AstraZeneca hat ein reguläres, nicht abgekürztes Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und daher alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Wirksamkeitstests bestanden – so wie auch die bisher zugelassenen anderen beiden Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna.

Der Wirksamkeit des Impfstoffs liegt laut Studien bei 70 Prozent und damit weit über dem notwendigen Zulassungswert von 50 Prozent. Dies ist zwar eine etwas geringere Wirksamkeit als bei den beiden anderen bisher zugelassenen Impfstoffen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass der AstraZeneca-Impfstoff sicher ist und vor einer schweren Erkrankung schützt.

Was bedeutet eine Wirksamkeit von 70 Prozent? Der Wert bezieht sich nicht auf den Schutz des einzelnen Geimpften – sondern auf das Risiko einer Erkrankung von einer Gruppe Geimpfter verglichen mit einer Gruppe Nicht-Geimpfter mit vergleichbarem Ansteckungsrisiko. Eine Wirksamkeit von 70 Prozent bedeutet also nicht einen 70-prozentigen Schutz des Geimpften, sondern dass 70 Prozent der Fälle verhindert werden, die ohne Impfung auftreten würden.

Grundsätzlich sind Impfreaktionen immer möglich. Dazu gehören z. B. Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen oder Ermüdung – sie treten nach einer Impfung verhältnismäßig häufig auf. Aber sie sind von kurzer Dauer, außerdem sind sie ein natürliches Zeichen für eine Immunantwort des Körpers auf die Impfung.

Das PEI überwacht ständig die Impfreaktionen bei allen zugelassenen Impfstoffen. Komplikationen werden systematisch erfasst und ausgewertet, um reagieren zu können.

Quelle: Bundesreigierung

Ein Kommentar

  1. Gut,das wird so sein denke ich.Jetzt mal was generell zu der Impfung.Es heisst ja das die Impfung nicht vor einer Infektion schützt,sondern wahrscheinlich dazu führen wird,das wenn man sich infiziert, es zu einem leichten Verlauf kommen wird. Andersrum heisst es auch,das es bei Infektionen( bei schwachen oder symthomlosen Verlauf) durchaus zu Langzeitfolgen kommen kann.Jetzt frage ich mich natürlich warum ich mich als gesunder Senior gegen etwas impfen soll,was mich nicht vor einer Infektion schützt,also auch nicht vor evt.Langzeitfolgen? Warum schreibt das Pei nicht“ der Impfstoff schütz vor der Convid Erkrankung?“ Sondern nur in der „Mehrzahl“Wieviel % ist die Mehrzahl?

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