PIRATEN-Kreistagsmitglied Emanuel Mitromaras ruft auf zur Solidarität mit Flüchtlingen in Griechenland

Mit dem Appell „Wir haben Platz“ hat sich das Viersener Kreistagsmitglied Emanuel Mitromaras an die politischen Vertreter aus dem Wahlkreis Viersen gewandt. Er ruft insbesondere alle Kommunalpolitiker, Glaubensgemeinschaften, freie Träger und Einrichtungen aus den Kreis Viersen dazu auf, sich solidarisch mit den Flüchtlingen in Griechenland zu zeigen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Kreis Viersen – Um seine Solidarität mit Griechenland und den Flüchtlingen zu bekunden hat der Viersener PIRATEN-Kreistagsabgeordnete Emanuel Mitromaras am zweiten Weihnachtstag den Appell „Wir haben Platz“ an die verschiedenen politischen Vertreter aus den Wahlkreis Viersen gerichtet, in der Erwartung, dass diese sich dem Appell anschließen oder als Verantwortliche das ihnen Mögliche in die Wege leiten, um Griechenland und den dortigen Flüchtlingen zu helfen.

„Jeder Mensch ist gleich viel wert. Ungeachtet seiner Hautfarbe, Religion, Herkunft, sexuellen Orientierung und des Geschlechts und Gesundheitsstatus. Am 10. Dezember 1948, also vor 71 Jahren, wurde von der UN die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Darin wird festgelegt, dass jeder Mensch dieselben Rechte hat – beispielsweise das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit“, so Mitromaras. Das Europäische Parlament habe sich den Ruf erarbeitet, sich engagiert für die Grundrechte der Menschen und für die Demokratie einzusetzen. Diese Grundrechte gelten für alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder wirtschaftlichem Status.

„Aus diesem Grund ist es für mich weder nachvollziehbar, noch akzeptabel, wie hier die Europäische Union, deren Parlament und deren Kommission sowie die griechische Regierung sehenden Auges darüber hinwegschauen können, was sich in Griechenland ereignet. Dort leben mehr als 40.000 Flüchtlinge auf der Straße, in Flüchtlingslager und Hotspots oder daneben unter freien Himmel nur durch Plastikfolie und teilweise durch Zelte geschützt. Diese Lager, die überfüllt sind, erinnern mitten in Europa an Slums der 3. Welt. Die Menschenrechte sind dort dauerhaft massiv verletzt“, ergänzt das Viersener Kreistagsmitglied. „Die Kinder leben somit unter sehr schlechten Bedingungen, haben keine ausreichende Ernährung, besuchen keine Schule und sind medizinisch unterversorgt. Griechenland schafft es nicht allein mit dem gesamt europäischen Problem klarzukommen.“

Als überzeugter Europäer, Vertreter der Menschenrechte, aber auch als Vater, Opa und Grieche, ist der Politiker zu dem Entschluss gekommen sich einsetzen zu wollen für die, die am schwächsten sind – insbesondere für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, damit diese besser untergebracht werden. (nb)