Pläne für den Stadtgeburtstag: Hauptausschuss gibt grünes Licht für weitere Überlegungen

Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates hat der Verwaltung den Auftrag gegeben, ein Programm zur 50-Jahr-Feier der Stadt in ihrer heutigen Form auszuarbeiten. Ein erster Vorschlag der Verwaltung sieht eine Reihe von Aktivitäten im Jahr 2020 vor. Höhepunkt soll ein Familienwochenende rund um den Mittelpunkt der Stadt am Hohen Busch sein.

Viersen – Bevor hier ein Festzelt aufgebaut werden kann, müssen noch viele Fragen geklärt werden. Dazu hat die Stadtverwaltung zunächst eine Arbeitsgruppe gebildet, die Ideen gesammelt hat. Nachdem der Hauptausschuss jetzt grünes Licht gegeben hat, werden die Pläne genauer ausgearbeitet. Dabei sollen „alle in Frage kommenden Vereine und Vertreter der Bürgerschaft“ in die Überlegungen und die Umsetzung einbezogen werden.

Die Stadt Viersen in ihrer heutigen Form entstand zum 1. Januar 1970 durch ein Landesgesetz. Hauptbestandteile der neuen Stadt wurden die zuvor kreisfreie Stadt Viersen sowie die Städte Dülken und Süchteln. Boisheim war bereits 1968 mit Dülken vereinigt worden. Hinzu kamen kleinere Siedlungsbereiche wie Hagen, Clörath, Klinkhammer und einige Grundstücke aus Amern.

Anders als Schwalmtal und Nettetal erhielt die neue Stadt keine neuen Namen, sondern wurde nach dem einwohnerstärksten Ortsteil benannt. Das erweckte beim Publikum vielfach den falschen Eindruck einer Eingemeindung. Sitz des Kreises wurde das neue Viersen 1975, als aus dem Kreis Kempen-Krefeld der Kreis Viersen wurde. Die Kreisverwaltung zog allerdings erst ein knappes Jahrzehnt später von Kempen ins neue Kreishaus.

Foto: Rheinischer Spiegel/Olaf Josten