Plastik im Ozean: 171+ aktuelle Fakten und Statistiken

Jährlich gelangen über 12,2 Millionen Tonnen Plastik in unsere Ozeane und führen damit zu irreparablen Schäden. Derzeit wird viel über Plastikmüll im Meer und andere Umweltverschmutzungen diskutiert. Doch wie bedroht sind unsere Ozeane tatsächlich?

Umwalt & Natur – BeyondSurfing hat sich die Mühe gemacht und über 171+ Statistiken und Studien zum Thema Ozeanverschmutzung analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis? Eine Zusammenfassung aller wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zur Verschmutzung der Ozeane.

Die wichtigsten Fakten im Überblick: 

  • Kunststoffe machen 80 % aller untersuchten Meeresabfälle aus.
  • Jeden Tag gelangen etwa 8 Millionen Plastikteile in unsere Ozeane.
  • Derzeit treiben schätzungsweise 5,25 Milliarden Makro- und Mikroplastikteile im offenen Meer. Das entspricht ca. 269.000 Tonnen Plastikmüll.
  • 300 Millionen Plastiktüten landen jedes Jahr im Atlantischen Ozean. 
  • Eine Plastiktüte braucht ca. 20 Jahre, um sich im Meer zu zersetzen. Plastikflaschen brauchen bis zu 450 Jahre.
  • Die größte Müllinsel im Ozean ist ca. 1,6 Millionen Quadratkilometer groß und damit fast 5-mal so groß wie Deutschland.
  • Die übermäßige Verschmutzung der Meere hat zur Entstehung von über 500 “toten Zonen” im Ozean beigetragen.
  • Mehr als 1 Million Seevögel und 100.000 Meeressäugetiere sterben jedes Jahr durch Plastik im Meer.
  • Bereits 1 von 3 Fischen für den menschlichen Verzehr enthält Plastik.
  • Liebhaber von Meeresfrüchten essen jedes Jahr rund 11.000 Stück giftiges Plastik mit.

Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beantworten wir Ihnen nachfolgend die 3 spannendsten Fragen zum Thema. Eine umfangreiche Auswertung mit über 171+ aktuellen Zahlen, Daten und Grafiken zum Thema finden Sie auf der Webseite (https://www.beyondsurfing.com/plastik-im-meer/). 

Wie kommt das Plastik ins Meer?

Plastik im Meer: 6 Quellen der Meeresverschmutzung. Foto: BeyondSurfing

Bis zu 12,2 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr in unsere Ozeane. Zwei Drittel der Plastikverschmutzung stammen aus Abfällen von Städten und Gemeinden. Der Rest gelangt durch illegale Ablagerungen, sowie schlecht verwaltete Mülldeponien und Industrien ins Meer.

Wie viele Plastiktüten befinden sich im Ozean?

Pro Sekunde werden 160.000 Plastiktüten benutzt, das entspricht 5 Milliarden Stück jedes Jahr. Etwa 10 % davon landen in unseren Ozeanen. Während die Tüten im Durchschnitt nur 12 Minuten lang benutzt werden, brauchen sie bis zu 20 Jahre, um sich im Ozean zu zersetzen. Es wird vermutet, dass Plastiktüten jährlich für den Tod von über 100.000 Meerestieren verantwortlich sind. Aktuellen Hochrechnungen zur Folge wird es spätestens 2050 mehr Plastik als Fische im Ozean geben, sofern wir nichts an unserem Plastikkonsumverhalten ändern.

Wie wirkt sich Plastik auf die Umwelt aus?

Durch die Verschmutzung mit Giftstoffen wird die Meeresumwelt zu sogenannten toten Zonen. Inzwischen gibt es bereits 500 tote Zonen in unseren Ozeanen, die der Fläche des Vereinigten Königreichs (245.000 km²) entsprechen. In diesen Gebieten nimmt der Sauerstoffgehalt so stark ab, dass es zum Aussterben von Wasserpflanzen kommt und Meerestiere dort nicht mehr überleben können. Zusätzlich lässt sich in immer mehr Fischen giftiges Mikroplastik nachweisen. (opm/BeyondSurfing)

Foto: Rheinischer Spiegel

2 Kommentare

  1. Zitat:
    Bis zu 12,2 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr in unsere Ozeane. Zwei Drittel der Plastikverschmutzung stammen aus Abfällen von Städten und Gemeinden. Der Rest gelangt durch illegale Ablagerungen, sowie schlecht verwaltete Mülldeponien und Industrien ins Meer.
    Zitat Ende.

    Soll das heißen, der Müll aus Städten und Gemeinden ist legal im Meer?
    Sicher nicht.
    Doch damit ist nicht beantwortet, wie dieser Müll ins Meer kommt.

    Die wenigsten von uns fahren mit ihrem Hausmüll ans Meer, um diesen dort zu entsorgen.

    Demnach müsste das Übel bei den örtlichen Entsorgern und deren weiteren Partnern zu finden sein und nicht, wie immer, alles auf uns schieben.

    Wo die Entsorgungsbetriebe den Mist letzten Endes hinkarren, bekommen wir nicht mit.

  2. Kein Land verbraucht mehr Plastikmüll wie Deutschland. Wo kann man in den Supermärkten einkaufen ohne Plastikmüll? Kein Land auf der Welt braucht mehr was laut Statistiken ständig auch noch steigt, als Deutschland. Durch den Internet Verkauf, wird der Bedarf stets gesteigert und so ist es unaufhaltsam das Wachstum zu minimieren, weil es die Gesellschaft vorzieht, das Einkaufsverhalten so zu tätigen. Der Müll ist dann in den Meeren später zu finden.
    Diese Stoffe die sogar in fast allen Textilien eingesetzt wird, gelang damit ins Trinkwasser und gelangt über Fisch und andere Meerestiere in unsere Nahrungsketten.
    Verschiedene Ermittlungen bestätigen das es um die 10 Millionen Tonnen Kunststoffe in den Weltmeeren
    kommen. Diese enorme Gefahr für Meeres leben und die Gesundheit der Menschen auf diesen Planeten,
    wird die nach folgende Generation das Mikroplastik zum Vermächtnis vermacht.
    Verschiedene Versuche sind auf den Markt, die getestet wurden mit Kunden, aber hier gehören Gesetze her.
    Da muss die EU zu Potte kommen mit Gesetze und Druck mit hohen Strafen. Denn hier werden die Staatsgemeinschaften reaktionsfähig. Der Plastikmüll der Weltmeere die ihre Bewohner veranlassen, muss gestoppt werden. Nur knapp ein Drittel des Plastik Müll wird recycelt.
    Der Verbrauch hat ständiges Wachstum und viele Großmärkte Bauen noch um, wo noch mehr Plastikverpackte Ware Angeboten wird.
    Auch das Klima wird durch diesen Müll beeinflusst. Die Polymere meist aus Erdöl, Erdgas, Kohle und fossilen Rohstoffen gewonnen, mit Additive lassen die Eigenschaften der Kunststoffe variieren.
    Darunter versteht man hart, bruchfest, elastisch oder Hitzebeständigkeit.
    Es kann bis 600 Jahre dauern, das Kunststoffe sich zersetzt haben.
    Bis 1950 war ein plastikfreier Alltag normal.
    Die Entwicklungen der Kunststoffverbindungen, mit Addetiven schafft neue Funktionen, aber auch sind diese schwieriger zu recyceln und bringen Gesundheitsrisiken.
    Mikroplastik ist zu finden in Seifen, Duschgels, Peelings, Waschmittel und Sonnencremes. Also geht es im Abwasser und in den Meeren. Auch der Abrieb Autoreifen, Auswaschen von Textilfasern und bei der Zersetzung im Meer ist es zu finden.
    75% des Mülls in den Weltmeeren ist Plastikmüll. Jetzt stellt sich nur die nächste Frage: ,, Wie geht es mit den Recycling von Lithium Batterien aus Autos und mehr weiter?“ Bis heute gibt es keine sichere Resonanz und kein Verantwortungsgefühl oder Andeutung hierüber weil es schwierig ist, eine diese innovative effiziente Entsorgung gerecht zu werden ohne die Umwelt zu Belasten.

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