POLIZEI-MG: Veilchendienstag in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz

Wie in jedem Jahr haben sich die Mönchengladbacher Jecken am Veilchendienstag aufgemacht, um ihr persönliches Highlight zu feiern: Den Veilchendienstagszug. Das jecke Treiben verlief in unserer Stadt aus polizeilicher Sicht zu allergrößten Teilen störungsfrei und friedlich.

Mönchengladbach (ots) – Die Zugspitze setzte sich zwar aufgrund eines Einsatzes des Rettungsdienstes etwas später in Bewegung als geplant – dafür lief es danach wie geschmiert: Der Zug lief störungsfrei, die Sonne hatte den Regen abgelöst und die Jecken feierten zumeist miteinander und friedlich. Ein paar Anlässe gab es für die Beamtinnen dann aber doch, um polizeilich einzugreifen:

Insgesamt wurden 30 Personen Platzverweise ausgesprochen – in den meisten Fällen, weil sie sich aufrührerisch und / oder aggressiv verhielten. Die meisten kamen der Verfügung nach – eine Handvoll dieser Personen ließen sich jedoch nicht belehren und schliefen dann ihre Aggression und ihren Rausch im Polizeigewahrsam aus.

Drei Personen führte der Weg aufgrund einer Festnahme in das Gewahrsam. Grund hierfür war unter anderem Drogenbesitz. Zwei Strafanzeigen fertigten Beamte wegen Widerstandes. Die Tathandlungen führten nicht zu Verletzungen bei den Polizisten aber zu Blutproben bei den Tatverdächtigen. Ein versuchter Raub ereignete sich im Bereich des Hauptbahnhofes Mönchengladbach. Hier hatten zwei Tatverdächtige versucht, einen E-Scooter zu rauben – unter Vorhalt einer Nagelfeile. Das Raubopfer wurde leicht verletzt und suchte die dortige Wache der Bundespolizei auf. Dort erschienen später dann auch selbständig die Tatverdächtigen und stellten sich. Auch für sie führte der Weg dann zunächst ins Polizeipräsidium.

Erfahrungsgemäß sind Körperverletzungen zuverlässige Begleiterscheinungen bei Karnevalseinsätzen. Am Veilchendienstag griffen Polizisten in einigen Fällen so schnell ein, dass es nicht zu einem Schaden kam. In zwei Fällen erwartet den jeweiligen Tatverdächtigen jedoch ein Strafverfahren.

Im Angesicht einer karnevalistischen Großveranstaltung lässt diese polizeiliche Bilanz den Schluss zu: Die Jecken in unserer Stadt haben heute miteinander gefeiert und die Zeit genutzt, um die fünfte Jahreszeit zu feiern. Ausgelassen vielleicht, aber friedlich. So, wie es sein soll. (cw)

Kinderprinzenpaar mit Hofmarschall und Adjutant