Polizei SV II schlug den SC Rahser auf heimischem Grün

„Heute lief einfach gar nichts“, so Trainer Schinkels nach dem Spiel. „Zwei Stunden vor Anstoß flogen noch drei Absagen für das Spiel ins Haus, die Aufstellung musste nochmals geändert werden, wir waren mit lediglich 14 Mann bereit, den Spitzenreiter zu empfangen …“.

Viersen-Rahser – Das Spiel startete, wie es jeder vermutete: Der Polizei SV II drückte und nahm das Zepter in die Hand, während die Defensive der Rahsiaten jede Menge zu tun hatte. Dabei konnten die ersten Angriffe des Gastes noch gut angefangen, abgewehrt oder durch Dennis Pelzer entschärft werden. In der 24. Minuten dann Verwirrung: Ein gegebener Elfmeter sorgte für das 0:1 der Gäste, doch auch das Tor änderte nichts am Spielgeschehen. Die Gastmannschaft behielt das Zepter in der Hand und drückte auf nächste Tor. Doch mit Mann und Maus verteidigten die Rot-Weißen das Spiel in die Halbzeit.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Für die Gastgeber änderte jedoch auch die Halbzeit-Ansprache des Trainers änderte nichts, die Gäste drückten und konnten nach Belieben Torchancen herausspielen. Dennoch dauerte es bis zur 60. Minute, bis der Gast das 0:2 erzielte. „Das war vermutlich der Genickbruch“, so Schinkels, denn ab diesem Zeitpunkt sanken die Köpfe der Rahsiaten zum Boden. Zwar wurde weiter gekämpft, doch Zählbares geschweige eine Torchance konnte nicht heraus gespielt werden. Der Polizei SV nahm das Tempo aus dem Spiel, spielte ab Minute 67 sogar in Überzahl nachdem Davin Schlickum nach einem Gelb-Rot den Platz verlassen musste. In der 75. und 85. Minute nutzten die Gäste die Torchancen um das Spiel mit 0:4 für sich zu entscheiden. „Alles in allem bin ich immer noch sehr zufrieden mit der Moral und der Einstellung der Mannschaft. Polizei galt für mich bereits vor der Saison als Favorit auf den Aufstieg, das ist dieses Jahr noch nicht unser Gradmesser“, so Schinkels.

Tore: 0:1 Engels, Marcel (24./FE), 0:2 Yilmaz, Yasin (61.), 0:3 Rieger, Christian (76.), 0:4 Gartlieb, Michel (85.) (Sebastian Schinkels)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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