PP-Empfang mit PP im PP

Prinzenpaarempfang mit dem Polizeipräsidenten im Polizeipräsidium. – Was kann es schöneres geben, als wenn das Prinzenpaar einen Tag nach Altweiber traditionell in das Polizeipräsidium eingeladen wird. Der Moderator Wolfgang Schaaf betonte ausdrücklich, dass das Festkomitee des Polizeipräsidiums etwas tolles auf die Beine gestellt habe, um den Morgen kurzweilig zu machen.

Mönchengladbach – Nach dem Einmarsch von Prinz Dirk und Prinzessin Martina mit dem Hofstaat, dem 1. Vorsitzenden des MKV Gert Kartheuser und einer Abordnung der Gladbacher Prinzengarde und der Rheydter Prinzengarde wandte sich Polizeipräsident Mathis Wiesselmann an das Prinzenpaar und freute sich, dass er sie zum ersten Mal auf der Krefelder Strasse begrüßen konnte und nicht mehr in dem alten ehrwürdigen Haus zwischen Rheydt und Mönchengladbach. Sie seien zwar schon zum zweiten Mal hier, aber das war ein Vorlauf zusammen mit dem Prinzenpaar aus Düsseldorf.

Ganz besonders begrüßte er auch das Prinzenpaar Hubert und Rita aus Nettetal. Der Prinz übt dieses Amt schon zum dritten Mal aus und außerdem ist er Mitglied des Polizeichores.

Dann stellte er noch einmal den Hofstaat sowie Kartheuser und den Ehrenvorsitzenden Bernd Gothe namentlich vor. Außerdem war er angetan von den beiden Garden, die im Karneval immer gemeinsam auftreten. Weiter bescheinigte er Guido Gauls, dem Vorjahresprinzen und ebenfalls Polizeibeamter, eine tolle Session und dieser habe eine großartige Werbung für die Polizei gemacht. Auch Dietmar Wirt, ebenfalls Polizeibeamter und vor einigen Jahren Prinz in Mönchengladbach, wurde von ihm ebenfalls begrüßt.

Weiter stellte er Frank Boss, den Vorsitzenden des Polizeibeirates, den Polizeichor unter der Leitung von Edi Riethmacher sowie den Polizeiseelsorger Rolf Hannig vor.

Prinz Dirk war hoch erfreut, dass er zum dritten Mal an diesem Empfang teilnehmen durfte und dieser genau so positiv verläuft wie die anderen und dass er nicht in einer Arrestzelle landet. Wie er aus der Tagespresse erfahren habe, sei der Straßenkarnevals verhältnismäßig ruhig verlaufen. Leider war ihm in Giesenkirchen aufgefallen, dass dort das Glasverbot nicht beachtet wurde.

Prinzessin Martina besuchte das Präsidium schon zum zweiten Mal und bei ihrem ersten Besuch war sie von der Technik und auch allem anderen total begeistert. In Bezug auf das weitere Programm hatte sie gehört, dass etwas auf sie zukommen würde, aber sie ließ sich gerne überraschen. Bezüglich des Veilchendienstagszuges hofft sie zumindest auf trockenes Wetter.

Gert Kartheuser bedankte sich für die Einladung und fand es ganz toll, dass die Tradition weiter bestehen bleibe. Er nahm weiter Bezug auf die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und MKV und erklärte, wenn gewünscht, würden sie im nächsten Jahr wieder dort sein.

Dann erfolgten die Ordensübergaben an Mathis Wiesselmann sowie weitere Mitarbeiter der Polizei.

Eine Abordnung des Polizeichores trug dann ein Lied über Mönchengladbach vor, bei dem kräftig mit geschunkelt wurde.

Die Garde-Girls der Großen Rheydter Prinzengarde zeigten ihren neuesten Tanz. Trotz der kleinen Tanzfläche und der niedrigen Decke hat alles super geklappt, auch die Hebefiguren.

Musikalisch untermalt wurde dieser Vormittag auch von Lied 1 (Es ist ein Gefühl) des Prinzenpaares sowie Lied 15 (Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehen).

Dann wurde ein Sketch von zwei Mitarbeiterinnen des Polizeipräsidiums aufgeführt, bei dem Mathis Wiesselmann das Opfer war und die Prinzessin als Täterin überführt werden sollte. Es ging dabei um einen Knutschfleck, der darauf schließen sollte, dass die Prinzessin mit Wiesselmann rum gemacht hätte. Zum Vergleich musste Martina einen lippendienstlichen Test machen. Ihren mit Lipgloss versehenen Mund musste sie auf ein Stück Papier drücken. Nach Meinung der Ermittler passte dieser genau zu dem Knutschfleck.

Auf die Frage an den Adjutanten, wo die Prinzessin vor 1 ½ Wochen gewesen sei, bestätigte er, dass sie bei ihm war und er ja immer auf sie aufpassen müsse. Hierauf wollte der Ermittler wissen, wie viel er für dieses Alibi bekommen habe und auf welche Art und Weise. Ein Bild einer Videoaufzeichnung zeigte dann, was passiert war. Das Opfer (Wiesselmann) wurde dann gefragt, wie er damit umgehe. Hierauf kam die Antwort, es war nicht unangenehm, außer dass er mehrere Tag einen Schal trug und Halsschmerzen vortäuschte. Zum guten Schluss waren sich Opfer und Täterin einig und die Ermittlerin erklärte, dass sie keinen Bock mehr auf Ermittlungen habe und lieber Karneval feiere.

Eine ganz besondere Überraschung gab es dann noch für Dirk und Martina. Sie erhielten aus den Händen von Matthis Wiesselmann einen Scheck in Höhe von 500 Euro für ihr Sammelprojekt die „Insel Tobi“.

Auch das Prinzenpaar aus Nettetal hatte ihr Lied mitgebracht, dessen Musik jeder kannte, nur der Text war von ihnen selber geschrieben worden.

Dann bat der Moderator Wolfgang Schaaf einen Schutzmann von Gottes Gnaden nach vorne und zwar Reiner (Jenno) Jennißen. Er ist ebenfalls Polizeibeamter und gleichzeitig Sänger bei der Musikgruppe „Hätzblatt“, die mit ihrem Lied „All dat es Heimat“ beim WDR Jeck Duell den 2. Platz errangen. Dieses Lied brachte er dann den geladenen Gästen dar.

Den Abschluss dieses Empfanges bildete dann noch einmal der Polizeichor mit einem weiteren Lied über Mönchengladbach, um dann zum gemütlichen Teil übergehen zu können.      (Text: Marlene Katz)