Punk, Rock, NDW – Die ROCKTAGE am Hohen Busch bringen fast vergessenes Festivalfeeling

Gemeinsam mit alten und neuen Freunden campen am Hohen Busch, während ein musikalisches Highlight das nächste jagt ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Auf die Kulturbühne bringen Budda und Tappi, die bekannten Macher von „Eier mit Speck“, deshalb an diesem Wochenende ein dreitägiges Programm, welches ein wenig vergessen lässt was hinter uns liegt und was noch kommen könnte.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Erneut vergeht ein Jahr am Hohen Busch ohne das beliebte Festival „Eier mit Speck“. Bis zum nächsten Jahr allerdings wollten Budda und Tappi, die zu den Machern des musikalischen Publikumsmagneten in Viersen zählen, nicht warten und so gibt es an diesem Wochenende doch ein wenig Festivalstimmung. Für ihre ROCKTAGE holten die Planer in Zusammenarbeit mit der Rockschicht einen bunten Strauß an Musikern nach Viersen, die alle glücklich sind endlich wieder einmal die Bühne erobern zu dürfen.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Der Auftakt am Freitag gehörte allerdings nicht wie geplant DJ Major Tom, der krankheitsbedingt ausfiel. Als „Ersatz“ sprang DJ Wombel alias Dirk Römer aus Brüggen ein, der in der ersten Stunde der ROCKTAGE sein Publikum gekonnt im Griff hatte und bei bester Stimmung die Bühne frei machte für Betrayers of Babylon, eine 2011 in Neuss gegründete deutsche Raggae- und Ska-Band. Schlechte Laune? Ruhig sitzen bleiben? Schwierig bei dieser sechsköpfigen Gruppe. Luks Gaedtke, Marvin Andrä, Simon Stiller, Noah Wiederhold, Oliver Reith und Leon Kunze brachten ihr musikalisches Antidepressivum mit nach Viersen und gaben natürlich einen Vorgeschmack auf ihr neues Album „BABYLON BY BIKE“.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Ihnen folgte, bekannt wie ein bunter Hund in Viersen, die Band Aeverium. Ein Heimspiel sozusagen für die deutsche Alternative-Metal-Band, die ihr Live-Debüt beim Festival „Süchteln brennt“ in Süchteln 2014 gegeben hatte und seitdem unaufhörlich ihre Popularität in der Schwarzen Szene behauptet hat.

And last but not least war es die Deutschland-Premiere der Finnen von Moon Shot, die dem Abend die Krone aufsetzte. Moon Shot, das sind Ex-Children of Bodom-Bassist Henrik Seppälä alias Henkka T. Blacksmith, Sänger Ville Malja (Lapko), Drummer Mikko Hakila und Gitarrist Jussi Ylikowski (beide Disco Ensemble). Eine echte Rockband des 21. Jahrhunderts, die zu Recht Auftritte auf der ganzen Welt feiern kann. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Ein Kommentar

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