Punktum: Bewohnerbeirat des LVR-Wohnverbundes stellt Zeitschrift vor

Information, Unterhaltung und der eine oder andere neue Blickwinkel – das soll sie bieten, die neue Zeitschrift des Bewohnerbeirats des LVR-Wohnverbundes Viersen. Ihr Name: Punktum.

Viersen – Der Wohnverbund ist eine Eingliederungshilfe-Einrichtung der LVR-Klinik. Er betreut 67 Menschen mit einer psychischen Behinderung stationär in kleinen Wohngruppen und 85 ambulant in ihrer Wohnung (BeWo) oder in einer Gastfamilie (LiGa). An der Zeitschrift haben Klientinnen und Klienten aus allen Bereichen sowie Mitarbeitende mitgewirkt. Gedruckt wird sie in der arbeitstherapeutischen Druckerei der Klinik.

„Die Redaktion hat darauf verzichtet, psychische Erkrankung und Behinderung thematisch in den Vordergrund zu stellen“, sagt Randolf Linz. Als Vorsitzender des Beirats und Redaktionsmitglied ist er presserechtlich verantwortlich. Er fügt hinzu: „Bei unseren Autorinnen und Autoren vermerken wir bewusst nicht, ob es sich um Klientinnen und Klienten oder Mitarbeitende handelt.“ Das vorrangige Ziel von „Punktum“ soll es sein, „den Beteiligten Freude an ihrem Tun zu vermitteln und bei der Leserschaft Interesse zu wecken“, sagt Markus Kellmann, Leiter des Wohnverbundes. Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl sollen gefördert werden.

Im Rahmen einer Lesung ausgewählter Beiträge zum Schwerpunktthema „Lieblingsorte“ und einiger poetischer Texte wird die neue Zeitschrift am Dienstag, 23. Oktober 2018, um 16 Uhr in der Begegnungsstätte PLUSPUNKT (Hochstraße 47, Süchteln) vorgestellt. Die Zeitschrift erhält man gratis dort oder über den LVR-Wohnverbund (Mail an: wohnverbund.viersen@lvr.de).

Augen auf, die erste Punktum-Ausgabe ist da. Darüber freuen sich Randolf Linz (links) und Werner Wevers (rechts) vom Redaktionsteam sowie Markus Kellmann, Leiter des LVR-Wohnverbundes in Viersen. Foto: LVR-Klinik Viersen