Qualität und Kultur: Dülkener schlafkultur überzeugt mit außergewöhnlicher Vernissage

Die schlafkultur kann auf zahlreiche erfolgreiche Kunstausstellungen in der Vergangenheit zurückblicken. Nachdem die Räume ursprünglich einer anderen Verwendung zugeführt werden sollten, pausierte die Veranstaltungsreihe, ist nun zurück in alter Wirkungsstätte und begeisterte direkt mit einer Vernissage der Extra-Klasse.

Viersen-Dülken – Die ungewöhnliche Präsentation der hochwertigen Betten und Matratzen in der alten Fabrikhalle bietet wieder Raum für außergewöhnliche Veranstaltungsreihen. Viele Jahre lang fand hier Kunst und Musik bei Ausstellungen und unvergesslichen Abenden ein Zuhause. Nach rund zweijähriger Pause ist die schlafkultur zurück am Bruchweg 27 in Dülken, lud zur Vernissage in die über 500 qm große, extravagante Location im Kaufland-Gebäudekomplex ein.

„Wir freuen uns, dass wir diese Räume wieder mit Leben füllen können“, so Geschäftsführer Peter Kuhler, der die Ausstellung eröffnete, die direkt mit zwei Highlights punkten konnte, denn nicht nur Kunst wurde geboten. Mit der Band „Trio Hut up“ erlebten die Besucher eine energiegeladene Mischung aus filigranen Tönen, akustischer Virtuosität und eigenständigem Spielwitz. Die unterschiedlichen Backgrounds der Band aus Classik, Jazz und Latin boten ein abwechslungsreiches Programm der mittlerweile vier Musiker. Dazu präsentieren drei Monate lang die Künstler Anne Hallecker, Brigitte Cauquil und Helmut Wolf ihre Werke in fantastischer Umgebung.

Künstler Anne Hallecker malt und gestaltet großformatige aber auch sehr kleine Werke. Sie verwendet kleine, flache aber auch grob aufliegende Materialien, die neu oder gebraucht bzw. recycelt sein können. Brigitte Cauquil’s Inspirationsquelle für ihre großformatigen Bilder liegt in den Dörfern Südfrankreichs. Ihre Malerei erinnert an Wände oder Mauern mit Patina, an rostiges Blech oder verwittertes Holz mit Farbspuren der Vergangenheit. Der gelernte Schlosser und Schmied Helmut Wolf arbeitet seit über 30 Jahren als freiberuflicher Metallgestalter. Der Kunst näherte er sich als Autodidakt. Er gestaltet ebenso beeindruckende wie außergewöhnliche In- und Outdoorobjekte.

Kunst und Kultur wird es jetzt wieder regelmäßig in der schlafkultur Viersen geben. Denn damals wie heute gilt: Eine spannende Mischung aus altem Industrieflair und moderner Architektur bietet dafür am Bruchweg eine einzigartige Kulisse (www.schlafkultur-viersen.de). (re)

Foto: re