Radroute des Monats: Auf den Spuren des Kempener Grenzsteinweges

Im September startet die Radroute des Monats an der Grenzsteinstation zwischen Burg und Kulturforum an der Burgstraße in Kempen. Die Strecke führt auf Abschnitten des Kempener Grenzsteinweges etwa 37 Kilometer rund um die Thomasstadt.

Foto: uncon, Jess Foami

Kempen – Der Grenzsteinweg umfasst 13 Stationen mit über 100 historischen Grenzsteinen, die teils in der Nähe ihres ursprünglichen Standortes stehen und ehemalige Landesgrenzen markieren. Informationstafeln erläutern die Wegeführung sowie den historischen Hintergrund jedes Steins. Es geht zunächst links auf den Burgring und die Radler fahren zum Knotenpunkt (KP) 8. Im weiteren Verlauf führt die Tour über KP 94 aus der Stadt auf ruhigen Wirtschaftswegen zum KP 43 in Ziegelheide.

Auf dem Weg Richtung Norden zum KP 19 passieren die Radler die Kapelle am Heumischhof in Schmalbroich. Die 1908 eingeweihte, denkmalgeschützte Kapelle ist eine Besonderheit, denn sie befindet sich inmitten einer Hofanlage. Am Abzweig An Haus Velde verläuft die Tour wieder auf dem Grenzsteinweg Richtung Osten südlich des Naturschutzgebietes Schlootkuhlen. Es geht vorbei am imposanten Tor von Haus Velde, einem ehemaligen Gutshof mit Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert, das sich heute in Privatbesitz befindet. Die Radler erreichen KP 19. Über den KP 13 in Schauteshütte verläuft die Strecke zum KP 12 im Zentrum von St. Hubert. Es geht weiter über KP 46 in Königshütte zum KP 83 in Unterweiden und von hier rechts ab.

Auf dem Weg zum KP 84 passieren die Radler Haus Bockdorf, besser bekannt als Gut Heimendahl. Der ehemalige Herrensitz beherbergt heute neben einem Bauernhof auch einen Arche-Hof mit seltenen Haustierrassen. Es geht weiter zum KP 84 an der Kapelle St. Peter. Sie ist der älteste kirchliche Bau des Kempener Landes und wurde im Jahr 1085 erstmals urkundlich erwähnt. Die Tour führt Richtung Süden zum KP 99. Im weiteren Verlauf verlassen die Radler den Grenzsteinweg und folgen der Route entlang des Fliethbaches zum KP 31 in Tönisvorst.
Die Tour führt durch das Apfelanbaugebiet Huverheide zum KP 42. Über den KP 33 hinweg erreichen die Radfahrer im weiteren Verlauf am KP 4 in Kempen wieder den Grenzsteinweg. Die Radler passieren den ehemaligen Rittersitz Haus Steinfunder aus dem Jahre 1365, bevor sie KP 7 erreichen. Es geht zurück nach Kempen-Zentrum zum KP 10 am Peterturm, der vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Dort fahren die Radfahrer rechts Richtung KP 8 auf dem Radweg um die Altstadt. An der Burg geht es links zum Ausgangspunkt der Tour. Hier lädt die historische Altstadt von Kempen zum Verweilen ein.

Die Knotenpunkte zum Nachfahren:
Parkplatz Thomasstraße – 8 – 94 – 43 – 19 – 13 – 12 – 46 – 83 – 84 – 99 – 31 – 42 – 33 – 4 – 7 – 10 – Richtung 8 – Parkplatz Thomasstraße

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