Radverkehrskonzept des Kreises: Viersener Bahnhof erhält Radservicestation

Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer am Viersener Bahnhof kleinere Reparaturen an ihrem Gefährt rund um die Uhr selbst ausführen. Neben den überdachten Fahrradständern auf der Ostseite des Bahnhofs haben Mitarbeiter der Städtischen Betriebe jetzt eine Radservicestation montiert.

Viersen – Harald Droste, Leiter des Fachbereichs 60 Stadtentwicklung der Stadt Viersen und selbst überzeugter Radfahrer, unterzog die Servicestation sogleich einem ersten Funktionstest. Die Anlage am Viersener Bahnhof ist eine von fünf Radservicestationen, die auf Initiative des Kreises Viersen an zentralen Standorten im Kreisgebiet aufgestellt wurden. Die Servicestationen sind durch die lichtblaue Farbgebung, das Wollsiegel des Kreises Viersen sowie die Signets der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu erkennen. Mit einer Höhe von rund 1,40 Meter und einem Umfang von 40 x 40 Zentimetern sind sie klein und kompakt.

Neben einer Luftpumpe stehen an der Station nützliche Werkzeuge wie Schraubendreher und -schlüssel zur Verfügung. Der Zugang zu den Werkzeugen wird über ein Münzpfandschloss ermöglicht. Jede Servicestation verfügt außerdem über zwei Halterungen, an denen die Fahrräder für rückenschonende Reparaturen aufgehängt werden können. Die Anlagen sind witterungsbeständig.

Der Kreistag hatte die Maßnahme im Zuge des vom Kreistag beschlossenen Radverkehrskonzeptes im September 2019 beschlossen und im Kreishaushalt 2020 entsprechende Mittel dafür vorgesehen. Werden die Servicestationen in den kommenden zwei Jahren gut angenommen, könnten weitere Stationen im Kreisgebiet folgen. Harald Droste bewertet die Neuerrungenschaft für Radlerinnen und Radler positiv: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun auch hier in Viersen eine solche Radservicestation haben. Für die Stadtentwicklung hat der Fahrradverkehr als saubere und gesunde Alternative zum Auto einen hohen Stellenwert.“

v. r.: Andreas Baum, Mitarbeiter Städtische Betriebe (in Orange) sowie Harald Droste, Leiter Fachbereich 60 Stadtentwicklung der Stadt Viersen. Foto: Stadt Viersen

2 Kommentare

  1. Das ist doch bestimmt was für den 11.11. als Auftakt für die Fünfte Jahreszeit. Ein Dank der Humoristischen College des Kreises. Wenn der Kreishaushalt Mitteln zu Verfügung stellt, aus Steuergeldern, zwecks Radverkehrskonzept, so sollte man doch Denken als Bürger des Kreises Viersen, das man nicht ins Mittelalter geht, sondern in die Zukunft schaut, und Sattel ein Pferd erst wenn ich es Reiten möchte.
    Hier stehen im Kreis Radwege zu Verfügung die nicht Fahrbar sind. Selbst Fußgänger haben da noch ein Problem und Radfahrer Fahren vermehrt auf den Straßen.
    Die vielen Verkehrszeichen defekter Radweg sind immens zu sehen mit den Gefahren kontinuierlich auch Ausgesetzt.
    Solche Radwege Befürworten nach einige Kilometern gezwungener Maßnahme, das ich eine Werkstatt aufsuchen muss, wegen den Defekt am Fahrrad, der durch diese Beschaffenheit bewusst Realisiert wird.
    Jetzt kann diese gravierende Bodenbeschaffenheit auch das Übel vieler Räder sein, das sie Repariert werden müssen. Anstatt die Radwege Instand zu setzen, macht die Kreistag einfach eine Lösung, die nicht
    den weg um die Beseitigung der Schäden vorausgeht, sondern wie man sich bei Schäden Behelfen kann.
    Das ist Absurd! Wir haben schwere Krankheiten unter den Menschen, es gibt Menschen die können und müssen Radfahren wegen der Muskulatur aber können nicht Laufen! Wir haben viele Rollstuhlfahrer, sollte wegen den fast nicht fahrbereiten Radwege, Schäden am Rollstuhl oder Rollator haben, ist er auf Hilfe angewiesen, so das der Notdienst dann behilflich wird, meist das Sanitätshaus den Personen nach Hause zu bringt und den Krankenstuhl oder andere Rollstühle mitzunehmen um sie zu Reparieren. Diese Leute können kein Fahrrad Reparatur selbst ausüben.
    Also nun die Frage: was soll die Radservicestationen mit Ihren lichtblaue Farbgebung, des Kreises Viersen mit dem Signets die nicht großartig Erforderlich sind?
    Hier ist Geld im Dreck geworfen.
    Was sagte mal James Joyce mal: Zitat: ,, Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit“.

  2. und wann gibt es mal wieder wind- und wetter geschützte sitzgelegenheiten in der lobby? es ist echt nervig, wenn man u.u. eine halbe stunde oder länger draußen frieren oder kurz vorm hitzschlag stehen muss, weil ja auch am vorplatz der alte baumbestand, der immer schatten gespendet hat gefällt wurde. für nichts …. nur wieder ein pseudo-prestigeobjekt mehr in viersen …..

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