Rahser Schützen dachten bei ihrem Schützenfest an „Alt“ und „Jung“

„Wir freuen uns im Grunde genommen das ganze Jahr darauf, dass die Schützen hier vor unserer Haustür feiern. Wenn das Zelt aufgebaut wird steigt die Vorfreude weiter auf die schönen Kleider, die bunten Uniformen und ganz besonders auf die Leckereien, die wir am Montag bei den Schützen zu essen bekommen.“ 

Viersen-Rahser – So oder so ähnlich hört man die Bewohner des Seniorenheims „Notburgahaus“ schwärmen, wenn sie zum Schützenfest im Rahser befragt werden. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass die Notburgaschützen es sich zur Pflicht gemacht haben, jedes Jahr eine Gruppe des Seniorenheims auf den Kirmesplatz einzuladen und dort mit Speisen und Getränken zu versorgen. Und das ist noch nicht alles, was die Schützen aus dem Rahser tun. Für den traditionellen Dorfabend wird ebenfalls eine Gruppe aus dem Seniorenheim eingeladen, um das Schützenfest zusammen mit den Gästen aus nah und fern zünftig ausklingen zu lassen. Natürlich ist für diese Herrschaften der Eintritt frei. 

Foto: Martin Häming

Seit über einem Jahr spenden die Schützen aus dem Rahser an das Don-Bosco-Heim in Viersen-Helenabrunn, um den Kindern und Jugendlichen, die dort wohnen, die Möglichkeit zu geben, Vereinsleben kennen zu lernen. In diesem Jahr hat eine Gruppe von Jugendlichen mit einigen Betreuern und der Leiterin der Einrichtung, Stephanie Heggen, den Weg ins Rahser Zelt gefunden, um auch mal ein bisschen Schützenfest-Atmosphäre zu schnuppern. Und auch aus dieser Gruppe kam die Resonanz: „Das war toll. Da gehen wir wieder hin.“ Präsident Alexander Wassen meinte dazu: „Es ist uns wichtig, dass wir Jung und Alt integrieren. Wir feiern das Schützenfest nicht zum Selbstzweck, sondern mit der Bevölkerung und für die Bevölkerung. Und die Resonanz aus dem Notburgahaus und vom Don-Bosco-Heim spornen uns an, weitere Schützenfeste auszurichten und so dem kulturellen Leben einen festen Platz im Rahser zu geben.“

Foto: Martin Häming