Ransberg: Einrichtung der Sporthalle als „Notkrankenhaus“ hat begonnen

Kräfte der Feuerwehr Viersen und eines beauftragten Messebauunternehmens haben am Freitag, 7. Februar 2020, damit begonnen, die Sporthalle Ransberg umzubauen. Hier entsteht die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten des St.-Irmgardis-Krankenhauses vorübergehend zu versorgen.

Viersen-Dülken/Süchteln – Hintergrund ist die anstehende Überprüfung zweier Verdachtspunkte, an denen möglicherweise Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg liegen könnten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf wird die Punkte in Süchteln in den nächsten Tagen untersuchen. Im ungünstigsten Fall könnte es dann nötig sein, dass alle Menschen das Süchtelner Krankenhaus verlassen.

Intensivpatientinnen und -patienten werden dann in eine speziell dafür vorbereitete Station des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (AKH) gebracht. Alle anderen Menschen kommen in die Halle Ransberg. Sie werden dort von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Krankenhauses betreut.

Am Samstag, 8. Februar, wird die Ausstattung der Halle vervollständigt. Hier wird das Deutsche Rote Kreuz unterstützen. Am Freitag waren insgesamt 24 Feuerwehrleute aus den Löschzügen Dülken und Boisheim aktiv.


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