Residenz Irmgardis: Nach dem Umbau ist Historisches erhalten geblieben

Die Stimmen des Shantychors hallten durch die historischen Flure der Süchtelner Residenz Irmgardis. Nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten hatten die Familien Zaum und Janissen das Ergebnis Interessierten bei einem Wochenende der offenen Tür vorgestellt.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Süchteln – Die Geschichte des Irmgardisstifts reicht weit zurück. Durch die Franziskanerinnen von Heythuysen gebaut, wurde das Gebäude 1909 seiner ursprünglichen Bestimmung, beherbergte zunächst eine „Höhere Töchterschule“. 1994 dann wurde das Stift zu einem Altenheim der Caritas und blieb es bis 2015. Ein Jahr später dann kauften die Familien Zaum und Janissen das Gebäude führten umfangreiche Umbauarbeiten durch, die am vergangenen Wochenende mit einem Rahmenprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Zu sehen gibt es heute noch viel in den Räumen, denn die baugeschichtlichen Schätze wurden nach Möglichkeit erhalten.

Ein Highlight ist die Kulturkapelle, in welcher am Samstag der Shanty Chor von Miteinander-Füreinander Süchteln einen Platz fand. Hinzu kam als Überraschung der Tenor Ricardo Marinello gemeinsam mit dem Pianisten Markus Goosmann, die das Konzert ergänzten. Begleitet wurde das Konzert von einer gemütlichen Rheinischen Kaffeetafel bei der kein Platz frei blieb. Wer es ruhiger mochte, für den wurden Hausführungen durch die umfangreiche Gemäldesammlung geboten. Abgerundet wurde das Wochenende der offenen Türe durch umfangreiche Informationen zu dem Serviceangebot der Residenz Irmgardis. Wohnungen für Senioren mit umfangreichen Service- und Haushaltsleistungen – Angebote, die immer mehr in den Mittelpunkt der heutigen Gesellschaft rücken. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel