RKI passt Testkriterien an – Zielgenau testen auf das Coronavirus

Im Herbst und Winter nehmen die Erkältungskrankheiten zu. Damit Ärztinnen und Ärzte leichter entscheiden können, wann bei Erkältungssymptomen ein Test auf das Coronavirus sinnvoll ist, hat das Robert Koch-Institut seine Test-Kriterien angepasst. Weiterhin gilt: Viel testen, aber zielgerichtet.

Corona – Testungen auf SarsCoV-2 sind zentral für die Bekämpfung der Pandemie. Denn wer mit dem Virus SarsCoV-2 infiziert ist, kann – ohne es zu merken – andere anstecken. Damit Testungen zielgerichtet erfolgen, hat das Robert Koch-Institut (RKI) Kriterien entwickelt, die Ärztinnen und Ärzten bei ihrer Entscheidung helfen können, wann getestet werden soll. Denn nicht alle Menschen mit leichten Erkältungssymptomen wie Halskratzen oder Schnupfen müssen getestet werden, so die Einschätzung des RKI. Die Teststrategie bleibt dabei gleich: „Testen, testen, testen – aber gezielt.“

Etwa 1,4 Millionen Tests werden mittlerweile wöchentlich in Deutschland vorgenommen – eine enorm große Anzahl. Viele Labore arbeiten rund um die Uhr und berichten zunehmend, dass sie stark an den Grenzen ihrer Auslastung sind. Mögliche Folgen: verlängerte Bearbeitungszeiten und Verzögerungen bei der Übermittlung der Ergebnisse an die Gesundheitsämter. Für die Gesundheitsämter sind die zeitnahe Übermittlung von Testergebnissen zentral, um die Kontakte von Infizierten nachzuverfolgen und Infektionsketten zu durchbrechen.

Quelle: Bundesregierung.de

Foto: Rheinischer Spiegel