Sanierungsarbeiten der Deponie in Viersen-Bockert schreiten voran

Im Rahmen der Sanierung der Deponie Viersen in Viersen-Bockert haben die Arbeiten zur Ertüchtigung der Oberflächenabdichtung begonnen.

Viersen-Bockert – Die Baumaßnahme umfasst die vollflächige Aufbringung einer Kunststoffdichtungsbahn, die Aufbringung und Neuprofilierung der Oberfläche, den Neubau der Oberflächenwassererfassung, die Erneuerung der Zaunanlage sowie die Modernisierung des Sickerwasserfördersystems der Deponie. Primäre Zielsetzung ist die Vermeidung des Eintrags von Regenwasser in den Deponiekörper und folglich die Bildung von hochbelastetem Sickerwasser.

Bei der europaweiten Ausschreibung des Abfallbetriebs des Kreises Viersen hat das Bauunternehmen Amand aus Ratingen den Zuschlag erhalten. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 3,6 Millionen Euro. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang 2023 abgeschlossen.
Um die Belastung der Anlieger zu reduzieren, werden die Erdtransporte weitestgehend auf den Zeitraum von 8 Uhr bis 16 Uhr an Werktagen beschränkt.

In der ersten Bauphase des Gesamtprojekts wurde seit Ende 2020 bereits die Gastechnik umgestellt, neue Gasbrunnen und eine Schwachgasanlage errichtet sowie die Betriebsfläche erneuert.
Für Fragen steht die Projektleitung des Abfallbetriebes des Kreises Viersen zur Verfügung. Herr Pascal Seewald ist telefonisch unter 02162-39-1216 oder per E-Mail unter pascal.seewald@kreis-viersen.de zu erreichen. Zudem können sich Anlieger direkt an das örtliche Baustellenbüro wenden. (paz)

Foto: Kreis Viersen