Schützen im Rahser feierten ein „Nicht-Schützenfest“ im zweiten Jahr

„Rahser Schützen sind schon mitten in den Vorbereitungen zum Schützen- und Heimatfest 2021.“ So oder so ähnlich hätten die Notburga Schützen aus dem Rahser gerne das letzte Schützenfest für das Jahr 2021 im Bezirksverband Viersen-Mitte bereits vor einigen Wochen angekündigt.

Viersen-Rahser – Doch auch in diesem Jahr hat Corona wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und es mussten alle Veranstaltungen und somit auch das beliebte Schützenfest abgesagt werden. „Nicht zuletzt wegen unserer sozialen Verantwortung und Gesundheit unseren Gästen, aber auch unseren Schützenbrüdern und -schwestern gegenüber, ist es mehr als selbstverständlich, dass wir unser Schützenfest nicht feiern“, sagte Präsident Alexander Wassen jetzt in der Nachlese zum entgangenen Schützenfestwochenende.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

„Wir haben aber als Zeichen der Hoffnung und aus Traditionsbewusstsein einige, markante Stellen im Rahser geschmückt“, ergänzte sein Vizepräsident Uwe Westermann. So wurde da Ehrenmal auf der Nauenstraße besonders herausgeputzt, mit einer Girlande ergänzt und die Schützenfahnen aufgehängt. Auch an der Kirche wurde geschmückt und auf der Sittardstraße wurde am Freitag der Zeltmaien mit der Bundes-, der Landes- und der Stadtfahne mit Unterstützung und im Einklang mit der Corona Schutzverordnung zu den Klängen des Viersener Tambour-Corps aufgerichtet.

„Am Sonntagmorgen besuchten dann der Vorstand, die Könighäuser und Fahnen und Standartenträger die Gemeindemesse in Uniform, um anschließend am Ehrenmal unseren Toten zu gedenken“, sinnierte Präsident, Alexander Wassen wehmütig. „Aber wir wollen vorsichtig optimistisch in die Zukunft schauen und haben die Vorbereitungen für nächstes Jahr anlaufen lassen, weil wir davon ausgehen und hoffen, im Jahr 2022 am 4. Wochenende im August (26. – 29.08.2022) wieder in einem toll geschmückten Rahser und einem wohl gefüllten Zelt das Schützenfest 2021 nachholen und gleichzeitig das Schützenfest 2023 mit neuen gekrönten Häuptern feiern können“, sagte er abschließend. (opm/mh)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming