Schützen spenden 4.000 Euro für das Kinderhaus

Der Schützenverein Klein-Jerusalem 1854 aus Willich beweist sein großes Herz für das Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen: 4.000 Euro spenden die Schützen an den Förderverein der Kinderklinik und des Kinderhauses.

Viersen/Willich – „Für uns ist das eine gewaltige Summe“, freute sich Anke Burka, Leiterin des Kinderhauses. Das Geld soll nun für den Besuch der Krankenhaus-Clowns und für verschiedene Therapien der jungen Bewohner verwendet werden. Die Spende übergab das Königshaus des Vereins mit Königspaar, Minister- und Offizierspaaren.

Hintergrund der Spende ist eine persönliche Geschichte: Vor zehn Jahren brachte Königin Renate Lietz Zwillinge im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen zur Welt. Bei einem der beiden kam es kurz nach der Geburt zu Komplikationen. Die Ärzte und Mitarbeiter konnten sofort eingreifen und helfen. Die Dankbarkeit ist der Familie Lietz geblieben. So entstand die Idee für die Spende.

Spender des Schützenvereins Klein-Jerusalem und Empfänger: (von links) Simone und Georg Junkers (1. Ministerpaar), Dr. Elisabeth Davids (Geschäftsführerin des Fördervereins der Kinderklinik und des Kinderhauses des AKH Viersen), Arno und Renate Lietz (Königspaar), Kim-Holger Kreft (Geschäftsführer des AKH), Anke Burka (Leiterin des Kinderhauses), Markus und Iris Pierkes (2. Ministerpaar) sowie Volker und Birgit Gebauer (Königsoffizierspaar). Foto: Carsten Preis

Seit Mai 2010 finden im Kinderhaus bis zu 14 dauerbeatmete und/oder schwerst mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ein Zuhause. Den Kindern wird in wohnlicher Atmosphäre eine Lebenswelt geschaffen, die ihnen die bestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das Team des Kinderhauses unterstützt weitestgehend Familien aus dem gesamten Gebiet NRW. Dies gilt besonders, wenn ihnen die Ressourcen für die Pflege fehlen. Die medizinische Notfallversorgung übernimmt das Kinderklinik St. Nikolaus des AKH Viersen, die diagnostischen Maßnahmen werden durch einen Kinderarzt und Palliativ-Visiten vor Ort geleistet.