SHOCKING! Die surreale Welt von Elsa Schiaparelli

Vom 6. Juli 2022 bis 22. Januar 2023 feiert das Musée des Arts Décoratifs in Paris die kühnen und aufregenden Kreationen der italienischen Modeschöpferin Elsa Schiaparelli (10. September 1890, in Rom – 13. November 1973, in Paris), die sich vor allem von ihren engen Verbindungen zur Pariser Avantgarde der 1920er und 1930er Jahre inspirieren ließ.

Paris – Fast 20 Jahre nach der letzten Retrospektive, die Schiaparelli im Musée des Arts Décoratifs gewidmet war, ist es an der Zeit, das Werk dieser außergewöhnlichen Designerin, ihren innovativen Sinn für femininen Stil, ihre anspruchsvollen, oft exzentrischen Designs, und den Nervenkitzel, mit dem sie die Welt der Mode aufgemischt hat, erneut zu präsentieren.

Die Ausstellung „Shocking! Les mondes surréalistes d’Elsa Schiaparelli“ („dt. Die surreale Welt von Elsa Schiaparelli“) vereint 520 Werke, darunter 272 Silhouetten und Accessoires von Schiaparelli selbst, die neben ikonischen Gemälden, Skulpturen, Schmuck, Parfums, Keramik, Plakaten und Fotografien von Schiaparellis lieben Freunden und Zeitgenossen ausgestellt sind: Man Ray, Salvador Dalí, Jean Cocteau, Meret Oppenheim und Elsa Triolet. Die Retrospektive, einer der Höhepunkte des Ausstellungskalenders 2022/2023, zeigt auch Kreationen, die zu Ehren Schiaparellis von Modeikonen wie Yves Saint Laurent, Azzedine Alaïa, John Galliano und Christian Lacroix entworfen wurden.

Auch Daniel Roseberry, seit 2019 künstlerischer Leiter des Hauses Schiaparelli, interpretiert das Erbe von Elsa Schiaparelli mutig mit einem eigenen Design. Die poetische und immersive Szenografie von „Shocking! Les mondes surréalistes d’Elsa Schiaparelli“ stammt von Nathalie Crinière. Die Ausstellung ist in den Modegalerien Christine & Stephen A. Schwarzman des Musée des Arts Décoratifs zu sehen. (opm)

Foto: Musée des Arts Décoratifs