Sicher mit dem Rad von Vorst nach St. Tönis fahren: CDU fordert Prüfung der Schlufftrasse

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zum Sport und zum Ausflug mit der Familie. Denn Radfahren punktet in mancherlei Hinsicht: Es ist umweltfreundlich, fördert die Gesundheit und bringt auf kurzen Strecken oft Zeitersparnisse mit sich. Kurz: Radfahren liegt im Trend. „Das Fahrrad bietet viele Vorteile“, weiß auch CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rütten und will in der Apfelstadt diese Vorteile noch stärker nutzen.

Tönisvorst – Fahrradfreundlich zu sein ist ein wichtiger Standortfaktor für Städte und Gemeinden. Städteumfragen belegen, dass Städte, Gemeinden und Regionen mit hohen Radverkehrsanteilen als besonders attraktiv und lebenswert empfunden werden. Die CDU-Fraktion im Tönisvorster Stadtrat setzt sich deshalb bereits seit Jahren für den Ausbau des heimischen Fahrradwegenetzes ein. „Gerade der Aspekt der Verkehrssicherheit ist uns dabei ein großes Anliegen“, so Rütten. Die CDU fordert, die Verbindung von Vorst nach St. Tönis zu verbessern und zu prüfen, ob der Lückenschluss von ca. 300 Metern, zwischen der Verbindungsstraße und der Düsseldorfer Straße in St. Tönis, auf der Schlufftrasse durchgeführt werden kann. Zusätzlich soll geprüft werden, wie eine sichere Querung der Düsseldorfer Straße für Radfahrer zu erreichen ist. „Hier müssen die Fachleute der Stadtverwaltung einen Blick drauf werfen“, weshalb sich die Christdemokraten von der Verwaltung eine ausgereifte Expertise erhoffen. Auf der Grundlage von Daten, Zahlen und Fakten soll dann eine Entscheidung getroffen werden. „Vorst und St. Tönis fahrradtechnisch enger aneinander binden und dazu ein hohes Maß an Verkehrssicherheit zu bieten wäre großartig“, ergänzt CDU-Ratsherr Maik Giesen. Ein neuer Fahrradweg könnte Schülern und Berufstätigen des Gewerbegebietes Tackheide zu Gute kommen.

Der Antrag der CDU wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Energie, Verkehr und Umwelt Anfang September beraten. Die CDU schlägt zur Finanzierung die Fördertöpfe von Bund „Nationaler Klimaschutz“ und Land „Bürgerradwege in NRW“ in den Blick zu nehmen und wenn möglich anzuzapfen. Übrigens: Auf alten Bahntrassen Fahrradwege anzulegen ist nicht neu. Auch in Tönisvorst gibt es bereits die Strecke Viersen – Tönisvorst. Der BahnRadweg Kreis Viersen verknüpft seit dem 24. Juni 2012 die Bahntrassenwege im Kreisgebiet zu einer 125 km langen, wegweisend beschilderten Rundroute. „Wir sollten Tönisvorst noch fahrradfreundlicher machen und jetzt Taten folgen lassen“, fordert auch CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher.

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