Sie haben die Wahl – Diese Kandidaten bitten um Ihre Stimme in Viersen

Weniger als die Hälfte der Wahlbeteiligten nutzten bei der vergangenen Kommunalwahl in 2015 ihr Stimmrecht. Nur 43,3 Prozent der Viersener machten ihr Kreuz. Gerade durch die Corona-Pandemie ist zu erwarten, dass mehr Wähler auf die Briefwahl überschwenken. Doch wer tritt überhaupt an in der Stadt Viersen für die Wahl zum Bürgermeister, Stadtrat und Integrationsrat?
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – Am 13. September 2020 können die Viersener erneut über ihre Kandidaten entscheiden, können ihr Stimme für Bürgermeister, Stadtrat und einige von ihnen auch für den Integrationsrat abgeben. Vor fünf Jahren ging die CDU mit 43,8 Prozent der abgegebenen Stimmen als stärkste Partei hervor, folgt man dem Meinungsbild der Bundesrepublik, könnte sich dies erneut in diesem Jahr wiederholen. Auf Platz 2 landete die SPD (26,9 %), gefolgt von den Grünen (11,6 %) und FürVie, die in diesem Jahr nach drei Perioden nicht mehr antreten. Platz 5 belegte die Linke (5,5 %), hiernach folgten die FDP (4,9 %) und die NPD (1,3%). Neu im Wahlkampf dabei ist die AFD, die in den Stadtrat einziehen möchte.

Der Wahlausschuss der Stadt Viersen hat am Dienstag einstimmig über die Zulassung von Listen und Bewerberinnen und Bewerbern für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl im September entschieden. Um den Bürgermeister bewerben sich in diesem Jahr sechs Kandidaten – Christoph Hopp (CDU), Sabine Anemüller (SPD), Martina Maaßen (Bündnis 90/ Die Grünen), Dr. Frank a Campo (FDP), Simon Männersdörfer (Die Linke) sowie Siegfried Martin (NPD).

Die Wahlkampfplakate hängen bereits, die Kommunalwahl befindet sich in der „heißen Phase“. Foto: Rheinischer Spiegel

Für den Integrationsrat kandidieren Furkan Er, als Einzelkandidat und die Interkulturelle Liste Viersen mit einem Listenwahlvorschlag in folgender Reihenfolge: Özgür Öztürk (Bankkaufmann), Iosif Tsivalidis (Bankkaufmann), Houda Zarzouri (Auszubildende), Nikolaos Ioannidis (Physiotherapeut), Alpay Sargin (Zollbeamter), Christos Dimoulas (Elektriker), Samira Aba-Zaid (Hausfrau), Georgios Koutsidis (Bundespolizist), Selen Sahinkaya (Studentin), Emine Akgül (Studentin), Selina Ückardes (Zahnmedizinische Angestellte) und Triantafillia Gaitatzi (Angestellte im öffentlichen Dienst).

Für den Viersener Stadtrat stellen sich Kandidaten der CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, FDP, NPD, AfD und Die PARTEI zur Wahl. Von Die PARTEI wurden Wahlvorschläge für die Ratswahlbezirke 805, 809, 821, 822 und 824 sowie für eine Reserveliste fristgerecht eingereicht. Dem Wahlvorschlag 805 war nicht die erforderliche Anzahl an gültigen Unterstützungsunterschriften beigefügt. Trotz unverzüglicher Aufforderung der Vertrauensperson wurde dieser Mangel bis Fristende nicht beseitigt, sodass der Wahlvorschlag zurückgewiesen werden wurde. Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel richtet sich nach der Stimmenzahl, die die Parteien bei der letzten Wahl zur Vertretung des Wahlgebietes erreicht haben. Die übrigen Wahlvorschläge schließen sich in alphabetischer Reihenfolge der Namen der Parteien an. (ea)

Quelle: Stadt Viersen

Ein Kommentar

  1. Nicht so toll das die Liste der Kandidaten hier in Microschrift gehalten wird.
    Soll da evt. nicht auffallen, das z.B. eine Frau A. Bieler ( weit im Rentenalter ) noch für Ihren „schönen“ Posten im Rat der Stadt kandidiert ?
    Grannys an die Macht für ein junges modernes Viersen? Hin und wieder sollte auch in
    Richtung Wahlen für die Kandidaten/innen eine Altersbeschränkung eingeführt werden.
    Evt. lassen sich dann damit die Stad-Land und Bund-Seilschaften ein wenig eingrenzen
    und die Ideen und Aktivitäten für die Jungend werden mehr und besser.

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