Sinnespfad und Hochbeete: Gartenprojekt auf dem Fanny-Zahn-Gelände

Etwas Neues entstehen lassen und dabei nachhaltig seine Ideen realisieren: Gemeinsam mit Günter Wessels vom NABU (Naturschutzbund) haben die jungen Patientinnen und Patienten des Fanny-Zahn-Hauses der LVR-Klinik Viersen eine ganz besondere Natur-Ecke geschaffen.

Viersen – Spaten, Schubkarre, Handschuhe – solche Utensilien waren jetzt auf dem Fanny-Zahn-Gelände an der Süchtelner Straße besonders gefragt. Im Rahmen eines Gartenprojektes ist hier ein neuer Blickfang entstanden. Wo früher „nur“ eine große Rasenfläche war, findet man nun einen kleinen Garten, der mit viel Fleiß und Liebe zum Detail entstanden ist.

Kinder und Jugendliche, die derzeit im Fanny-Zahn-Haus als Patientin oder Patient behandelt werden, haben unter der erfahrenen Leitung von Günter Wessels kräftig angepackt. Und mit dem Ergebnis sind alle überaus zufrieden. „Die Kinder haben toll mitgemacht“, erklärt Wessels. Er und sein „Garten-Team“ vom Fanny-Zahn-Haus haben sich auch von dem einen oder anderen Regentag nicht aus Fassung bringen lassen.

Ein Highlight des neuen Gartens ist ein Sinnespfad. Unterschiedliche Beläge machen den Weg hierüber zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Und es macht nichts, wenn man hier auch mal auf dem „Holzweg“ ist. Holz spielt auch eine wichtige Rolle bei anderen „Hinguckern“ – drei Hochbeete bieten Platz für eine wahre Pflanzenvielfalt. Das „Entree“ zum Garten ist ein Torbogen. Hier werden demnächst Kletter-Rosen für ein verträumtes Ambiente sorgen. Desweiteren sind ein Obstbäumchen-Spalier, eine Obststrauch-Hecke sowie eine Kräuterspirale weitere Highlights. Der Höhepunkt an sich aber war sicher die Arbeit an dem Garten. Gemeinsam hat man hier etwas entstehen lassen, was nachhaltig ein besonderer Anziehungspunkt auf dem Fanny-Zahn-Gelände sein soll.

Foto: LVR-Klinik