„Skate Plaza“ eröffnete mit spektakulären Sprüngen

Skater und BMXer trafen sich auf der gerade erst fertiggestellten neuen „Skate Plaza“ am Hohen Busch um bei der 20. Offiziellen Skateboard-Stadtmeisterschaft ihr Können unter Beweis zu stellen.

Viersen – Mit außergewöhnlichen Stunts und atemberaubenden Sprüngen zeigten die Teilnehmer auf den Rollbrettern und mit BMX-Rädern was auf den neuen „Living Ramps“ alles gezaubert werden konnte. Dabei eröffneten sie auch direkt offiziell die neue Skateranlage, die im Vorfeld umfassend diskutiert wurde. Denn, als vor vier Jahren der Jugendhilfeausschuss über den Bau einer neuen Skateranlage beriet, war die alte Anlage in Süchteln noch in Betrieb. Schnell war nach einer Prüfung klar, der Ausschuss wollte den Skatern ein neues Zuhause geben die sich im gesamten Stadtgebiet, darunter im Casinogarten oder am Spielplatz Konrad-Adenauer-Ring Orte und ausgefallene Möglichkeiten zum Skaten gesucht hatten. Vor allen Dingen mit Blick auf die Zukunftspläne des Süchtelner Baugrundstücks, auf dem heute Wohnungen und Häuser entstehen, nahm man sich die Skater an die Seite und plante eine Ort-Beton-Anlage. Die Skateboard-Stadtmeisterschaft bekommt so nun eine neue Tradition, die zuvor jahrelang auf der Anlage am Höhenbad stattgefunden hatte. Insgesamt nahmen 50 Skater und 10 BMX-Fahrer teil.

BMX: 1. Platz Tobias Freigang (23, Wachtendonk)
2. Platz Dominik Freigang (19, Wachtendonk)
3. Jason Pascher (21) und Simon Langer (22) (beide Viersen)

Unter 16 Jahre: 1. Platz Mateusz Pawlus (15, MG)
2. Platz Janis Malchin (14, MG)
3. Platz Robin Polzius (15, Viersen)

Über 16 Jahre: 1. Platz Fabian Klaßens (18, Krefeld)
2. Platz Max Lemke (18, Krefeld)
3. Platz Matthias Flentje (28, Nettetal)

Gesponserte Fahrer: 1. Platz Patrick Wenz (29, Niederkrüchten)
2. Platz Deo Katunga (Düsseldorf)
3. Platz Jeffrey Esguerra (18, Viersen)

Den Kontakt zu der Planung der neuen Anlage gemeinsam mit den Skatern stellte der heutige Leiter der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Daniel Kruppa her, der den Jugendlichen viele Jahre als Streetworker zur Seite stand. Das Ergebnis ist die jetzt einzigartige Anlage im Kreis Viersen, die die Verarbeitung des Betons vor Ort umfasst, wodurch ein nahezu wartungsfreier Park mit organischen Formen aus einem Guss und praktisch ohne Stopps befahrbar entstanden ist. Die Anlage, deren Baukosten mit 25.000 Euro von der Stadt Viersen, 28.000 Euro von der Sparkassenstiftung und 150.000 Euro von der Grundstücksmarketing-Gesellschaft getragen wurden, bietet den sportlichen Jugendlichen das so dringend benötigte neue Zuhause passend neben Sport- und Basketballsplatz. (cs)

Foto: Martin Häming