Sommerferien in der Süchtelner Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Fachtherapeutinnen und –therapeuten der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der LVR-Klinik Viersen stellten ein ebenso umfang- wie abwechslungsreiches Sommerferienprogramm auf die Beine.

Viersen – In den Sommerferien war in der LVR-Klinik Viersen viel los: sportliche Wettkämpfe mit anschließendem Grillen, das Kriegsbeil wurde aus- und wieder begraben und ein ausgefallenes Figurenkabinett wurde gebastelt. Ergo-, Kreativ-, Musik- und Bewegungstherapie sowie Logopädie hatten zusammengearbeitet und ein abteilungsübergreifendes Programm für die Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf die Beine gestellt.

In der Indianerwerkstatt konnten Kinder alles herstellen, was ein echter Indianer benötigt, ihr Land zurückerobern und auf Schatzsuche gehen.
Für ambitionierte junge Sängerinnen und Sänger wurde das Projekt „Sing your song“ angeboten, bei dem die Patientinnen und Patienten ihre Lieblingssongs singen konnten.
Neben Musik stand insbesondere Spiel und Sport im Mittelpunkt: Bei den Highland Games konnten sich die Kinder sportlich betätigen und rollten beispielsweise Traktorreifen durch einen Slalom oder mussten Kletterwände überwinden.
Den krönenden Abschluss fand das Sommerferienprogramm mit der Vernissage „Zauberhafte(s) G(g)estalten“: Während der Ferien hatten die Jugendlichen die Möglichkeit Skulpturen zu gestalten, die Ergebnisse wurden in einer Vernissage präsentiert. Dabei waren es oft die Details, die den Figuren Leben einhauchten.

Das Sommerferienprogramm ist mittlerweile zum festen Bestandteil in der Kinder- und Jugendpsychiatrie geworden. Es bietet den Patientinnen und Patienten, die die Sommerferien in Behandlung verbringen, Abwechslung und positive Erlebnisse. Das Behandlungsteam nutzt so die Möglichkeit außerhalb des üblichen Stationsalltags mit den Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten.

Foto: LVR-Klinik Viersen