„Spuren in Steinen Europas“ – Virtuell verweilen vor eindrucksvollen Fotografien

Sie sollte den Auftakt des diesjährigen Europatages in Düsseldorf darstellen, doch aufgrund der Corona-Pandemie war ein Besuch vor Ort nicht möglich. Damit die Werke des griechischstämmigen Künstlers und Literaten Michalis Patentalis dennoch gesehen werden können, wurde die Ausstellung kurzerhand virtuell zugänglich gemacht.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Kunst/Düsseldorf – Der griechische Künstler Michalis Patentalis hat mit seiner Kamera die Spuren in den Steinen Europas sichtbar gemacht und sie in ein Vexierbild verwandelt. Sie sind der Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung „Spuren in Steinen Europas“, die noch bis Juli virtuell zu einem geführten Besuch auf der Webseite www.kuenstler-sehen-europa.eu einlädt.

Die Bilder des bekannten Künstlers lassen ungewöhnliche Geschichten entstehen und verbinden Europa miteinander. Foto: Michalis Patentalis

Eröffnet durch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel und der griechischen Generalkonsulin Maria Papakonstantinou handelt es sich um die bereits fünfte Ausstellung der Reihe „Künstler sehen Europa“, organisiert vom Europe Direct Informationszentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf und kuratiert durch Nadja Zikes sowie Nada Kannenberg.

Die Bilder des bekannten Künstlers lassen ungewöhnliche Geschichten entstehen und verbinden Europa miteinander – bereits in seinen literarischen Werken überzeugte Patentalis mit der Gabe zu verknüpfen, zu verbinden und Gemeinsamkeiten zu schaffen. Er selbst lebt diese Verbindung, wurde Michalis Patentalis doch in Düsseldorf geboren und wuchs in Griechenland auf. An dem Ort seiner Wurzeln studierte er Musiktheorie, Harmonie sowie Europäische Kultur. Im Jahr 2004 wurde er bei dem Literaturwettbewerb „Antonis Samarakis“ für seine Erzählung „Rotkäppchen eines Hochhauses“ ausgezeichnet, seine Fotografien fanden in diversen Galerien einen Platz. (nb)