St. Georgs-Pfadfinder Viersen bieten das Friedenslicht aus Bethlehem „to go“

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist mittlerweile auch in Viersen angekommen. Eine lange Reise hat es hinter sich gebracht und wird an Heiligabend in den Gottesdiensten weitergereicht. Wer solange nicht warten will, dem leuchtet das Licht als Zeichen für Mut zum Frieden als To-Go-Version am Pfadfinderhaus an der Hohlstraße.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – In der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem/Palästina hat Ende November die 11-jährige Victoria Kampenhuber das diesjährige Friedenslicht entzündet, welches seitdem an zwanzig Nationen weitergereicht wurde. In diesem Jahr soll es ein leuchtendes Zeichen sein für Mut zum Frieden und für eine tolerante Gesellschaft sein. Von Bethlehem aus ging es für das Friedenslicht über Wien nach Aachen, wo es die Pfadfinder DPSG St. Remigius Viersen in Empfang nahmen. Nun leuchtet es in Viersen und wartet darauf möglichst viele Menschen zu erreichen. Wer nicht einen der Gottesdienste an Heiligabend besucht oder besuchen kann, der muss dennoch nicht auf die Möglichkeit verzichten mit dem Friedenslicht das Weihnachtsfest zu begehen.
Am Haus der Viersener Pfadfinder an der Hohlstraße 44 wartet bereits jetzt eine Laterne mit der Flamme, die mittlerweile seit 1986 von Bethlehem aus in die Welt getragen wird.

Seit mittlerweile fast drei Jahrzehnten setzen die PfadfinderInnen mit der Verteilung des Friedenslichtes ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt wird immer wieder auf die Probe gestellt. Deshalb rufen die Beteiligten dazu auf nicht den Mut zu verlieren, denn zusammen mit anderen ist es oft einfacher einen langen und schwierigen Weg zu gehen. „Wir PfadfinderInnen setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen.“ Allein in Deutschland sind rund 220.000 PfadfinderInnen aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten die PfadfinderInnen Mut machen und Hoffnung stiften. In Deutschland und in Europa. Dabei überwindet das Licht einen mehr als 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

St. Georgs-Pfadfinder sammelten für Bedürftige in Viersen