St. Remigius verabschiedet sich von Pfarrer Klaus Grafe

Seine Krippenausstellungen waren ein Highlight der Viersener Kirchenlandschaft, seine Reden wurden aufmerksam von den Gläubigen verfolgt. Nun verabschiedet sich Pfarrer i. R. Klaus Grafe aus gesundheitlichen Gründen von der Mispelstadt.

Informativ und immer mit einem Lächeln führte Pfarrer i. R. Klaus Grafe Besucher durch seine umfangreiche Krippensammlung. Foto: Martin Häming

Viersen – Viele Jahre hat Pfarrer Grafe in der Pfarrei St. Remigius bei der Gestaltung des Gemeindelebens mitgeholfen, war ein gern gesehener Gast bei den Vereinen und Verbänden, ein beliebter Gesprächspartner wenn es um Fragen des christlichen Glaubens ging. Nach fünf Jahren verabschiedet sich Klaus Grafe nun aus gesundheitlichen Gründen von Viersen und es ist sicher, er wird mit seiner freundlichen Art der Gemeinde fehlen.

„Als ich vor knapp fünf Jahren nach Viersen kam, war ich fest entschlossen, hier alt zu werden. Mein gesundheitlicher Zustand hat sich seitdem aber verschlechtert. Vor allem macht mir eine unheilbare Augenerkrankung zu schaffen“ so Pfarrer i. R. Klaus Grafe in einem Brief im aktuellen Pfarrbrief. Seine Krankheit sei der eigentliche Grund, weshalb er Ende Juli Viersen verlassen und nach Essen umziehen wird. Die bessere Infrastruktur, durch die er ohne Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Kirchen für Dienste erreichen kann und die Nähe zu seiner Familie halfen bei der Wahl des neuen Wohnortes.

„Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Denn ich fühle mich in St. Remigius mit den Pfarrern und dem Pastoralteam und vielen netten Leuten wohl“, so Klaus Grafe weiter. „Ich werde jedenfalls die Pfarrei mit zahlreichen Gruppen und Menschen in dankbarer Erinnerung behalten. Bis Ende Juli kann ich noch Dienste in der Pfarrei ausüben. Eine Verabschiedung soll es beim Pfarrfest am 8. Juli geben. Bestimmt sind dann persönliche Begegnungen möglich. Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen und eine gute Zukunft für St. Remigius. Und ich hoffe sehr, dass Sie meinen Entschluss trotz der Konsequenzen verstehen können.“ (pl)