Stadt Viersen erlaubt geschlossene St. Martins-Veranstaltungen in Schulen und Kitas

Die Stadt Viersen wird im Jahr 2020 geschlossene St.-Martins-Veranstaltungen in Schulen und Kitas erlauben. Auch die Ausgabe oder Verteilung von Tüten wird möglich sein. Martinszüge auf öffentlichen Straßen wird es dagegen wegen der Corona-bedingten Einschränkungen nicht geben.

Viersen – Aufgrund der Corona-Situation werden in diesem Jahr keine St. Martinszüge auf den Straßen stattfinden um nicht zu Hotspots für die Verbreitung der Corona-Viren zu werden. Dennoch werden Martinsveranstaltungen in Schulen und Kindertagesstätten grundsätzlich möglich sein. In diesen Einrichtungen sind klare Hygienekonzepte bereits vorhanden. Diese würden dann auch für die St. Martins-Veranstaltungen gelten.

Unter diesen Vorgaben wären sogar kleine, interne Züge auf dem Gelände der Schule oder der Kita denkbar. Zuschauerinnen und Zuschauer können zu diesen Ereignissen leider nicht zugelassen werden. In einzelnen Schulen gibt es bereits Pläne, wie solche Veranstaltungen in kleineren Gruppen über mehrere Tage verteilt stattfinden könnten. Kitas sind nicht so groß, dass in Etappen gefeiert werden müsste.

Züge durch die Straßen und ähnliche Veranstaltungen im öffentlichen Raum werden dagegen in der Regel nicht möglich sein. Zwar ließen sich passende Schutz- und Hygienekonzepte erstellen. Diese könnten aber in der Praxis weder umgesetzt noch kontrolliert werden. So wird kein Veranstalter in der Lage sein, die nötigen Abstände sowohl zwischen den Mitziehenden als auch unter den Zuschauenden zu garantieren.

Sowohl die Mitziehenden als auch die Menschen am Zugweg sind Teilnehmende im Sinne der Corona-Regeln. Eine Erfassung all dieser Menschen ist nicht möglich. Damit könnten im Fall des Falles die Infektionsketten nicht nachverfolgt werden. Bei Zweifeln informiert das städtische Ordnungsamt gerne über die bestehenden Möglichkeiten. Die Kontaktaufnahme kann über eine E-Mail an ordnungsangelegenheiten@viersen.de erfolgen.

Foto: Rheinischer Spiegel