Stadtgeschichte: Die Martins-Skulptur am Kempener Buttermarkt

Seit 2004 steht am Kempener-Buttermarkt die Martins-Skulptur, initiiert vom St.-Martin-Verein Kempen e. V., die Kempener Kinder mit Fackeln und Martin-Bloese darstellt.

Kempen – In den Figuren finden sich selber viele Kempener wieder, die in ihre Kindheit am Martinszug teilgenommen haben. Die Skulptur des Bildhauers Michael Franke soll über die Martinszeit hinaus an das beliebte Kempener Brauchtum erinnern.

Vor 1.701 Jahren wurde St. Martin in Sabaria (heute Szombathely) in Ungarn als Sohn eines römischen Offiziers geboren. Er verstarb am 8. November 397 in Tours, wo er am 11. November beerdigt wurde. Dieser Tag wird bis heute als Gedenktag gefeiert.
In Deutschland gibt es mehr als 600 Kirchen die nach St. Martin benannt worden sind, der u. a. auch in Trier ein gern gesehener Gast war. Als Bischof von Tours besuchte Martin zwischen 371 und 386 mehrfach die römische Kaiserstadt. Er war ein angesehener Gast am Kaiserhof, zuletzt wurde er jedoch vom Kaiser Maximus hart erpresst. In Trier nahm er 386 an der Bischofsweihe teil. Die berühmteste Tat des Heiligen war die Teilung seines Mantels mit einem bedürftigen Bettler am Stadttor von Amiens.