Start der Schützensaison im Rahser

Der Countdown läuft, die Schützen bereiten sich mit viel Engagement auf den Beginn der kommenden Saison vor. Den ersten Vogel galt es im Rahser bei der Gruppe Fahnenoffiziere/Amazonen zu erringen.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Viersen-Rahser – Schon im Mittelalter entstand der Schützenwettbewerb des Vogelschießens, als die männliche Bevölkerung noch zum Schutz der Städte sowie Dörfer herangezogen wurden und Schießübungen den Alltag prägten. Schon damals kürte das Fallen des Vogels den Sieger und König der Schützen.

Nicht anders ist es viele Jahrzehnte später, noch immer gibt das Fallen des Vogels den neuen Schützenkönig oder die neue Schützenkönigin bekannt. So auch bei der Gruppe der Fahnenoffiziere/Amazonen im Rahser, wo am vergangenen Wochenende mit jedem Schuss gezittert wurde. „Aus alter Wurzel, neue Kraft“, so wie es auf der Bruderschaftsfahne steht, haben sich die Fahnenoffiziere 2011 zusammengefunden und eine neue Gruppierung in der Notburga-Bruderschaft gegründet. Zusammen mit den 2014 gegründeten Amazonen, haben sie im Jahr 2015 ihren ersten gemeinsamen Vogelschuss veranstaltet um einen König oder eine Königin für die kommende Saison auszuschießen.

Ein spannendes Gefecht um die Ehrenwürde entbrannte und dauerte an bis zum 51. Schuss als der Vogel dann nun endlich zu Boden fiel. Die Ehre diesen Schuss abzugeben gehörte Markus De Ryck, der die Königswürde errang und für die kommende Saison die Kette der Fahnenoffizier/Amazonen-Truppe tragen darf. (mh)

v.l. Timm Küsters, Markus De Ryck, Michael Genenger
Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming