Steinwürfe von Autobahnbrücken – das Verkehrskommissariat bittet um Unterstützung

Zwei Mal haben im September Unbekannte Steine von Brücken im Bereich Nettetal auf die A61 geworfen. In beiden Fällen wurden fahrende Autos getroffen – zum Glück gab es keine Verletzten. Vielleicht gibt es auch weitere Opfer oder Beinahe-Opfer, die die Taten bislang noch nicht angezeigt haben?

Nettetal/Kreis Viersen – Die erste Tat ereignete sich am Mittwoch, 1. September, gegen 16.40 Uhr. Da traf ein Stein die Windschutzscheibe eins VW Golf, der in Fahrtrichtung Koblenz unterwegs war. Zum Glück durchschlug dieser Stein die Windschutzscheibe nicht.

Tatort war die Brücke am Lenzenweg. Das ist die erste Brücke südlich der Anschlussstelle Kaldenkirchen Süd. Der Lenzenweg verbindet über diese Brücke Kaldenkirchen und Leutherheide. Die Insassen des VW Golf konnten mindestens eine Person auf der Brücke erkennen.

Die zweite Tat datiert auf Freitag, den 10. September, gegen 16 Uhr. Da war ein VW Caddy unterwegs in Fahrtrichtung Venlo. Ein Stein landete diesmal auf dem Dach des Autos. Er kam mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Brücke, die das Gebiet Herrenpfad Süd über „An der Landwehr“ mit Baerlo verbindet. Die Brücke ist Teil des Bahnradwegs und deshalb über die Grenzen Kaldenkirchens hinaus bekannt und gut frequentiert.

In beiden Fällen erhoffen sich die Ermittler des Verkehrskommissariats, dass es Menschen gibt, die sich an verdächtige Beobachtungen an einem der beiden Tag oder im Zeitraum dazwischen an oder auf einer der Brücken gibt.

Vielleicht haben Sie eine Beobachtung gemacht, die Ihnen erst einmal gar nicht verdächtig vorgekommen ist, die aber jetzt mit dem Wissen um die Steinwürfe eine neue Bedeutung erlangt?

Vielleicht gibt es auch weitere Opfer oder Beinahe-Opfer, die die Taten bislang noch nicht angezeigt haben?

Für alle Hinweise steht Ihnen unser Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 02162/377-0 zur Verfügung. /hei (751/Polizei Viersen)

Ein Kommentar

  1. Auch hier wird es Zeit, im Sinne der Verkehrsüberwachung, endlich tätig zu werden.

    Bevor Unmengen von Geldern für Kunstobjekte, z.Bsp. Skulpturen etc. ausgelegt werden, sollte das Geld für die öffentliche Sicherheit eingesetzt werden.

    Schließlich geht es hier um Gesundheit und Leben der Bevölkerung.

    Brücken und auch andere Gefahren trächtige Bereiche sollten endlich mit Kameras überwacht werden.

    Nur so ist diesen geistig unterbemittelten Idioten beizukommen.

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