Straßen.NRW veröffentlicht Verkehrsprognose zum Beginn der Sommerferien

Nordrhein-Westfalen startet am Ende der kommenden Woche in die Sommerferien. Zum 13. Juli beginnen auch in den nördlichen Provinzen der Niederlande wie Friesland die Ferien. Daher rechnet die Verkehrszentrale von Straßen.NRW vor allem am Freitagnachmittag (12.7.) zwischen 14 und 19 Uhr mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Stau. Besonders betroffen sind davon die Strecken, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61. Die Verkehrslage und mögliche Reisezeitverluste werden auf der Internetseite www.Verkehr.NRW dargestellt.

Ratgeber – Nichtsdestotrotz: Im Gegensatz zu den Tagen vor Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam, wo sich fast ganz Deutschland auf den Weg in einen Kurzurlaub macht, zählt der Beginn der Sommerferien für die Mitarbeiter der Verkehrszentrale nicht zu den ganz kritischen Tagen, so der Leiter Dr. Hanno Bäumer: „Autobahnen mit besonders starkem Ferienreiseverkehr, wie z.B. in den südlichen Bundesländern, gibt es bei uns nicht. Probleme kann es allerdings an den bestehenden Dauerbaustellen geben.“ So sei beispielsweise auf der A1 zwischen Westhofener Kreuz und Dortmund/Unna sowie an der Grenze zu Niedersachsen am Kreuz Lotte/Osnabrück die Staugefahr sehr hoch.

Die Übersicht:

Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit zum Teil erheblichen Staus zu rechnen. Auch im Bereich Gevelsberg/Hagen kann es in beiden Fahrtrichtungen zu Behinderungen kommen.

Auf der A2 im Bereich der Weserbrücke bei Bad Oeynhausen stehen aufgrund von Brückenarbeiten nur zwei Fahrspuren zur Verfügung. Im weiteren Verlauf sind auf der A7 hinter Hannover Behinderungen möglich.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande und in Höhe Arnheim (Arnhem) Staus zu erwarten. Auch in Richtung Süden müssen Verkehrsteilnehmer auf der A3 mehr Zeit für Ihre Reise einplanen.

Im Großraum Köln dürfte zu Ferienbeginn auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 die Verkehrslage angespannt sein.

Neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen können Behinderungen auftreten.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

A33 im Bereich Paderborn: Staus und Behinderungen;
A40 im Ruhrgebiet: Staus und stockender Verkehr;
A43 im Raum Bochum/Recklinghausen: Behinderungen und erhöhtes Verkehrsaufkommen;
A44 im Bereich Unna/Werl: Staus;
A52 im Bereich Düsseldorf/Mönchengladbach: Staus;
A61 und A565 im Bereich Meckenheim: erhöhtes Verkehrsaufkommen; die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Auf der Seite www.verkehr.nrw werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie Baumaßnahmen (auch zukünftige) übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern des Verkehrsinformationsportals einen „Eindruck wie vor Ort“. Bereits am Sonntag (14. Juli) ist eine deutlich entspanntere Verkehrslage zu erwarten.

Rettungsgasse schon bei stockendem Verkehr

Straßen.NRW bittet darum, diese Angaben bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Zudem wiederholt der Landesbetrieb den Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist. Die dafür geltende Regel lautet: „Links nach links, der Rest nach rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen“. Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse von den Fahrzeugen dieser Spuren freizuhalten.

Foto: Straßen.NRW-Verkehrszentrale