Streifen und Schlieren adé: Brillengläser richtig reinigen – Viersener Experten zeigen wie es richtig geht

Wenn Schmutz, Fingerabdrücke und Gesichtscremes auf dem Brillenglas den Blick trüben, greifen viele zum Pullover oder Taschentuch, um das Glas zu reinigen. Doch statt klarer Sicht sind meist verschmierte oder sogar zerkratzte Brillengläser das Ergebnis. Für eine längere Lebensdauer der Brille haben die Experten des Viersener Brillenglasherstellers Wetzlich Optik-Präzision einige Tipps, mit denen sich die Sehhilfe wirksam und sanft reinigen lässt – ob daheim oder auswärts.

Service – Gerade außer Haus fällt die richtige Pflege der Brille oft schwer. So wird unterwegs bei verschmierten Gläsern häufig der Pullover zum Putztuch umfunktioniert. Florian Gisch, Geschäftsführer von Wetzlich, warnt: „Unsere Kleidung enthält feine Staub- und Schmutzpartikel. Nutzen wir den Pulloverärmel zur Reinigung von Brillengläsern, kann er das Glas zerkratzen, anstatt es zu säubern. Dadurch werden die Gläser über längere Zeit trüb und die Sicht verschlechtert sich.“ Das Gleiche gilt für Taschentücher. Diese nehmen Schmutzpartikel von der Brille auf und schmirgeln dann feine Mikrokratzer auf das Glas. Vorsicht ist zudem bei feuchten Brillenputztüchern mit Alkohol geboten: Werden diese häufig verwendet, können sie Kunststoffgläser und spezielle Glasbeschichtungen ebenfalls beschädigen.

Besser für unterwegs: feine Mikrofasertücher vom Optiker. Diese befreien die Gläser zuverlässig von Fett und Schlieren, ohne sie zu beschädigen. Grober Schmutz sollte dennoch vorher von der Brille gepustet werden, um Mikrokratzer zu vermeiden. Wer stets vorbereitet sein will, platziert am besten ein frisches Mikrofasertuch in seiner Tasche oder im Brillenetui.

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Besonders schonend und gründlich lassen sich Brillengläser zu Hause reinigen. Hierfür ist kein besonderes Reinigungsmittel erforderlich, sondern es reichen etwas Wasser und Spülmittel: Unter fließend-lauwarmem Wasser lässt sich die Brille zunächst von Staubpartikeln befreien. Danach wird ein kleiner Klecks Spülmittel sanft und ohne Druck mit den Fingern auf den Gläsern verteilt und anschließend abgespült. Mit einem frisch gewaschenen Mikrofasertuch können die gereinigten Brillengläser im Anschluss sanft trockengerieben werden. Auch hier sollte der Druck nicht zu stark sein, um das Glas nicht zu beschädigen.

Wer seiner Brille hin und wieder eine umfassende Reinigungskur bieten möchte, kann seine Sehhilfe etwa alle sechs Monate in einem Ultraschallbad reinigen lassen. Die meisten Augenoptiker bieten diesen Service kostenlos an. Weitere Infos zu verschiedenen Brillengläsern sowie den Beschichtungen und wie sich Brillengläser am besten säubern lassen gibt es auf www.wetzlich.de.