Süchteln: Strafgefangener aus der Forensik entwichen

Seit Freitag, 05. Oktober 2018, ist der 26-jährige Michael Müller aus der forensischen Abteilung der LVR Klinik in Süchteln abgängig. Die Polizei wurde gegen 20:50 Uhr von der Entweichung informiert. Herr Müller soll das LVR-Gelände gegen 17:00 Uhr verlassen haben. Bisherige Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen negativ.

Viersen-Süchteln – Der 26-Jährige war seit 2013 gemäß § 63 Strafgesetzbuch in der LVR-Klinik in Süchteln im Maßregelvollzug untergebracht. Die Unterbringung erfolgte nach einer Verurteilung wegen räuberischen Diebstahls und Körperverletzung. Herr Müller ist etwa 180 cm groß und schlank. Er hat kurzes dunkelblondes Haar und war am Freitag mit einem hellen Pullover, Blue-Jeans, einer dunklen Steppjacke und blauen Turnschuhen bekleidet.

Es wird gebeten, Hinweise auf den Aufenthalt des Flüchtigen oder sonstige seiner Ergreifung dienlichen Umstände an die Polizei zu richten./ah (1400/Meldung Polizei Viersen 10.10.2018)

Süchteln: Entwichener Strafgefangener stellt sich – Kripo schaltet sich ein

2 Kommentare

  1. Um 17 Uhr hat Herr Müller das Gelände der Forensik verlassen.
    Dann frage ich mich doch warum die Polizei erst um 20.50 uhr benachrichtigt wurde?

    1. Ganz einfach, es gibt Patienten, auch Forensiker, die durch einen Beschluss des Gerichtes alleine (ohne Begleitung) für einige Zeit raus dürfen. Da können die Ärzte und Pfleger dann auch nichts dran ändern. Wenn er im genehmigten Ausgang war, kann erst gefahndet werden, wenn er zur abgesprochenen Zeit nicht zurück war. Das ist deutsches Gesetz! Jedem (auch Straftätern) steht Ausgang zu und je nach dem, wie lange jemand schon untergebracht ist bzw sich auch benimmt, kann ein Richter auch bestimmen, dass er alleine raus darf! Das nennt sich auch Verhältnismäßigkeit!

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