Süchtelner Brüder-Grimm-Schule appelliert mit Brandbrief an Eltern

Mit einem Brief hatte sich die Brüder-Grimm-Schule an die Eltern gewandt, die beim Bringen der Schüler die Einfahrt an der Josef-Steinbüchel-Straße und damit den Rettungsweg blockierten, nachdem es mehrfach zu gefährlichen Situationen gekommen war. 
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Süchteln – In den vergangenen Wochen war es mehrfach an der Zuwegung von der Josef-Steinbüchel-Straße aus zum Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Brüder-Grimm-Schule in Süchteln gekommen. Schulleitung, Hausmeister, Schulpflegschaft und Förderverein hatten sich deshalb in einem Brandbrief an die Eltern gewandt, denn viele Eltern fuhren verbotenerweise mit ihrem PKW die Zufahrt rauf und herunter – ob vorwärts oder rückwärts.

Dabei gefährdeten diese Eltern laut Schule immer wieder andere Kinder. Die Situationen seien so gefährlich gewesen, dass die Sorge bestand, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ein Unfall passieren würde. Verkehrszeichen wurden dabei völlig ignoriert, die klar darauf hinwiesen, dass der Weg nur für das Personal, für Fußgänger und als Rettungsweg zur Verfügung steht. Gefahren wurde dennoch bis kurz vor die Pöller – und dann sogar rückwärts zurück.
Zu der Situation auf der Zuwegung kam die Problematik auf der Straße selbst. Eine Oma berichtet von langen Autoschlangen, die zusätzlich für gefährliche Situationen sorgten auf dem eigentlichen Schulweg der Kinder.

Aktuell hat sich die Situation entlastet, doch sollte auf Dauer eine Verbesserung ausbleiben, wird der Hausmeister der Schule nach Absprache mit Polizei und Ordnungsamt angewiesen Verwarnungen für Ordnungswidrigkeiten zu verteilen. Dabei sei es unerheblich, ob jemand wartend im Auto sitzt oder nicht.
In wirklichen Notfällen, beispielsweise bei der Abholung eines Kindes bei Krankheit, kann die Zufahrt von der Hindenburgstraße ausgenutzt werden. (nb)

Brandbrief der Brüder-Grimm-Schule Süchteln – Foto: Rheinischer Spiegel/Nadja Becker