Suli Puschban sang von Superhelden und Abenteuern

Die Berliner Liedermacherin, Poetin, und Kabarettistin Suli Puschban brachte mit der Kapelle der guten Hoffnung ihr viertes Album mit frechen Songs für Kinder auf die Viersener Kulturbühne.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – „Kinderlieder sind kein Kinderspiel“, so die Berlinerin Suli Puschban. Die Kinderliedermacherin ist ein Unikat der Musikbranche und „rosa Plüschlieder“ sucht man in ihrem Repertoire vergebens. Poetisch, witzig, politisch aktuell und musikalisch ist die Liedermacherin, Poetin, und Kabarettistin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und verbindet freche Kinderlieder mit Rock, Folk und Swing. Längst ist Suli Puschban das Highlight jeder Schulklasse, schreibt über das Kind-Sein in Berlin.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Witzige Texte, die auch auf der Viersener Kulturbühne schnell ihre Fans fanden, als die Künstlerin mit der Kapelle der guten Hoffnung am Sonntag in die Mispelstadt gereist war. Nach ihrer Erfolgs-CD „Ich hab die Schnauze voll von rosa“, mit der sie in der seit 2009 bestehenden Zusammenarbeit mit Maike Scheel (Bass), Mathias Kastner (E-Gitarre) und Hannes Dullinger (Schlagzeug) einen eigenen Klang präsentierte, brachte die Musikerin nun ihr viertes Album mit nach Viersen.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Gemeinsam mit der Kapelle der guten Hoffnung präsentierte die Berlinerin ein mitreißendes Sommerkonzert. Klänge aus Rock, Swing und Samba formten den Weg für eine Superheldin, einen Kopf voller Träume oder eine Reise übers Meer. Themen, die Kinder bewegen, die zum Nachdenken anregen, zu Toleranz, Vielfalt und Anderssein ermutigen. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming