Taubenkot Fußgängerzone: CDU begrüßt erneute Prüfung durch die Verwaltung

„Sehr erstaunt sei man dabei von der starren Ablehnung durch die SPD“, so Wiggers. Diese hatte in der Sitzung erklärt, dass man in Anbetracht der Historie zu dem Thema womöglich nichts daran ändern könnte und den Antrag daraufhin abgelehnt. Wiggers weiter: “Auch wenn die SPD vor dem Problem resigniert, so ist es umso erfreulicher, dass die Verwaltung das Thema weiter bearbeitet und andere Fraktionen diesen Antrag unterstützen. Wir werden an der Stelle auch am Ball bleiben.“

Viersen – In der Sitzung des Ordnungs- und Straßenverkehrsausschusses am vergangenen Dienstag wurde der Antrag der CDU Fraktion zur Bekämpfung des Taubenkots in der Fußgängerzone mehrheitlich beschlossen. Die Grünen enthielten sich, die SPD stimmte dagegen. Der ordnungspolitische Sprecher der CDU, Stephan Seidel zeigte sich erleichtert und erklärte auch schon in der Sitzung „Die ganze Sache ist nun sicher nicht das erste Mal auf der Tagesordnung, aber das Problem besteht nun mal nach wie vor und polarisiert nicht nur bei den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt Viersens, sondern auch beim Einzelhandel selber“. Seidel führt dazu weiter aus: „Dabei gehören Tauben zwar für viele zum Stadtbild dazu, eine zu große Population ist aber weder gut für die Tiere selber, – noch für die Menschen“.

Ole Wiggers (CDU) fügt hinzu: “Bei der ganzen Angelegenheit geht es sich nicht darum die Tauben gezielt zu töten, sondern Bauwerke unserer Stadt jetzt zeitnah zu schützen und das Problem langfristig einzudämmen. Daran soll weiter gezielt gearbeitet werden.“ In der Sitzung wurde das bisherige Vergällungsmittel von der Verwaltung in Frage gestellt. Das hieße im Umkehrschluss auch, dass die Hygiene des Bienenbrunnens neben der des Remigiusbrunnens wieder gefährdet sei. Zuletzt wurde 2015 intensiv über eine Fällung des Baums am Bienenbrunnen diskutiert weil dieser ebenfalls von Tauben bzw. Dohlen durch Kot verschmutzt wurde. „Eine ähnliche Situation haben wir nun auch am Remigiusbrunnen. Das sind zwei neuralgische Punkte unserer Innenstadt die wir gerne im Sinne der Attraktivität sauber sehen wollen. Zukünftig sollen in naher Zukunft, nach beschlossenen Antrag der CDU, kleine Kinderspielgeräte zur Steigerung des Einkaufserlebnisses für Familien in der Innenstadt installiert werden. Auch dort muss eine verhältnismäßiger Schutz vor Kot gewährleistet sein“, so Wiggers.

„Sehr erstaunt sei man dabei von der starren Ablehnung durch die SPD“, so Wiggers. Diese hatte in der Sitzung erklärt, dass man in Anbetracht der Historie zu dem Thema womöglich nichts daran ändern könnte und den Antrag daraufhin abgelehnt. Wiggers weiter: “Auch wenn die SPD vor dem Problem resigniert, so ist es umso erfreulicher, dass die Verwaltung das Thema weiter bearbeitet und andere Fraktionen diesen Antrag unterstützen. Wir werden an der Stelle auch am Ball bleiben.“

Foto: Couleur