Textilunternehmen Rütex spendet Mönchengladbacher Abenteuerspielplätzen über 50.000 Euro

Seit zehn Jahren und mit einem Gesamtbetrag von über 50.000 Euro ermöglicht das Mönchengladbacher Textilunternehmen Rütex GmbH Kochprojekte auf städtischen Abenteuerspielplätzen. Im kommenden Jahr sollten die Angebote mit weiteren 6.000 Euro unterstützt werden.

Knut Rütters, Geschäftsführer der RÜTEX

Mönchengladbach – Berufstätigkeit, Ganztagsschule, Hausarbeit und Hausaufgaben fordern zunehmend Zeit und Aufmerksamkeit in Familien. Oft fehlt den Eltern die Zeit und Muße im Alltag mit ihren Kindern gemeinsam zu essen oder gar zu kochen.

In den letzten Jahren wird so der Bezug zu Lebensmitteln, zu deren Zubereitung und zum Essen als gemeinsames Erlebnis für Kinder vor dem Hintergrund dieser täglichen Herausforderungen geringer.

Die offenen Kinder und Jugendeinrichtungen versuchen dieser Entwicklung durch spannende Kochangebote gegenzusteuern. „Dabei wird deutlich, dass die Besucher das gemeinsame Tun und Genießen – oft auch nach anfänglicher Skepsis – sehr positiv erleben“ beschreibt Henning Wimmers, Leiter der Abteilung Jugendpflege und Prävention, die Wirkung der Maßnahmen.

„Als wir vor über zehn Jahren unser soziales Engagement verstärken wollten, berichtete eine Mitarbeiterin begeistert über ihre Kindheit auf einem der Abenteuerspielplätze. Belegschaft und Geschäftsführung waren von dem Konzept rasch überzeugt. Und als wir anfragten, ob und wie wir die Abenteuerspielplätze unterstützen können, war schnell klar, dass mehr Kochprojekte etabliert werden sollten. …“ so Knut Rütters, Geschäftsführer der RÜTEX GmbH.

Und seitdem spendet das Familienunternehmen, das weltweit unterwegs ist, immer wieder zur Weihnachtszeit einen mittleren vierstelligen Betrag um Kochangebote auf den Abenteuerspielplätzen zu ermöglichen. Mit diesem Geld werden Honorare, Lebensmittel und Kochutensilien finanziert.

Ob Kochen auf offenem Feuer oder zum Plätzchenbacken, ob Pizza oder Pasta, ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch, ob Fastfood oder Menüs, Suppe oder Nachtisch … über 100 Kochprojekte können so nun jährlich für Gruppen bis zu 50 Kindern angeboten werden.

„Angebote in diesem Umfang wären ohne zusätzliche Unterstützung nicht zu leisten“ freut sich Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie. Auch wenn die Einschränkungen der Corona-Pandemie seit Oktober 2020 gemeinsames Kochen nicht mehr erlauben, so waren die Kochprojekte in der Zeit davor der „Renner“ – Rezepte und Bilder der Menüs wurden 2020 erstmals per Instagram gepostet und vervielfältigt.

Aktuell gibt es als kleine Alternative Carepakete mit Lebensmitteln und Rezepten, die die pädagogischen Mitarbeiter*innen den Besucher*innen mitgeben. Und so hoffen die Firma Rütex, die Pädagogen der Abenteuerspielplätze, die Eltern und vor allem die Kinder und Jugendlichen, dass nach dem Teil-Lockdown auf den Abenteuerspielplätzen wieder gekocht, gegrillt, gebacken, und vor allem gemeinsam gegessen wird.