Tierquäler schlägt wieder zu: Erneut verbrannter Igel in Willich

Heute morgen wurde auf der Kantstraße erneut ein verbrannter Igel gefunden, das Tier hat glücklicherweise trotz der enormen Verbrennungen überlebt. Es werden dringend Hinweise auf den/die Täter gesucht.

Willich – Nur mit großem Glück hat heute Morgen ein Igel überlebt, der grausam angezündet wurde. Die Finder haben sofort die Polizei gerufen. Diese haben den Igel an Herbert Zitzelsberger übergeben, der den Igel fachkundig versorgt hat. Hinweise bitte dringend an die Polizei unter 02162/377-0.

Im Jahre 2013 hatten Tierquäler in Willich in den Sommermonaten an verschiedenen Orten mindestens 15 Igel durch Anzünden getötet. Auch in den Jahren 2015 und 2017 waren aus Willich einzelne Fälle bekannt geworden, bei denen Igel in Abfallbehältern angezündet worden waren. In diesem Jahr ist es der dritte Fall, der der Polizei in Willich bekannt wurde.

Die intensiven Ermittlungen aus dem Jahr 2013 hatten damals zwar einen möglichen Tatverdächtigen identifiziert, Beweismittel hatten die Ermittler jedoch nicht finden können. Der Verdächtige hatte die Igeltötungen bestritten.

Umso wichtiger ist die Mithilfe der Bevölkerung, um solche Straftaten aufzuklären. Daher ist die Polizei auch an vermeintlich unbedeutenden Beobachtungen interessiert. (Kreispolizeibehörde  Viersen/dt)

Foto: Tierschutz für Willich e. V.

Am Sonntag, 16.09.2018, wurden Polizeikräfte gegen 12.00 Uhr zu einem Spielplatz an der Kantstraße in Willich gerufen. Spaziergänger hatten dort einen Igel mit Brandverletzungen gefunden. Der Igel lebte und wurde einem Tierschutzverein übergeben. Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hinweise auf verdächtige Beobachtungen, möglicherweise in den Abend- und Nachtstunden des vergangenen Wochenendes, rund um den Spielplatz unter der Rufnummer 02162/377-0. /wg (1283/Polizei Viersen)