Tödlicher Verkehrsunfall am Stauende – 35-jährige Mönchengladbacherin stirbt noch an der Unfallstelle

Nach bisherigem Ermittlungsstand befanden sich vier Personen aus Mönchengladbach auf zwei Quads am Stauende auf der BAB 57 in Höhe des Rastplatzes Dong als es zu einem schweren Unfall kam.

Foto: Dennis112

Mönchengladbach/Moers – Die beiden Fahrzeuge standen versetzt nebeneinander auf dem rechten Fahrstreifen. Ein 29-jähriger Taxifahrer aus dem Kreis Wesel näherte sich dem Stauende mit hoher Geschwindigkeit in seinem VW-Bus und übersieht dieses. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, prallte jedoch auf das Heck des links stehenden Quad und schob dieses auf einen davor stehenden VW Golf aus Krefeld. Die beiden Insassen des Quad wurden mehrere Meter weit von dem Fahrzeug herunter geschleudert. Der 37-jährige Fahrer wurde schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Seine 35-jährige Sozia starb nach Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle. Der Taxifahrer wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gefahren. Die Personen auf dem begleitenden Quad, wie auch die Insassen des VW Golf blieben unverletzt, mussten jedoch, wie auch weitere Unfallzeugen, durch einen Notfallseelsorger der Feuerwehr Wesel betreut werden. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Das Unfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Düsseldorf wurde eingesetzt. Die Richtungsfahrbahn Nimwegen wurde zur Bergung und Unfallaufnahme komplett gesperrt. Das längste Stauausmaß betrug etwa 4.000 Meter. (opm Polizei Düsseldorf)